Zusammenspiel von USV und Netzwerk

USV-Monitoring für mehr Sicherheit

Netzwerk-Management-Karte
Sensoren sind leicht mit der Netzwerk-Management-Karte zu verbinden und erweitern das USV-Gebäude-Management.
© Online USV-Systeme

Das gemeinsame Monitoring von USV-Anlagen (unterbrechungsfreie Stromversorgung) und dem restlichen Netzwerk leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit in Unternehmen. Mit einem vollwertigen USV- und Netzwerk-Manager, passender USV-Management-Software und angebundenen Komponenten zur Überwachung und Verwaltung von Sensoren und Aktoren erreichen IT- und Netzwerkverantwortliche eine präzise Fernüberwachung und -verwaltung von USV-Anlagen und anderen Sicherheitskomponenten.

USV-Anlagen lassen sich mit einer Netzwerk-Management-Karte an ein bestehendes Netzwerk integrieren. IT-Verantwortliche können damit ihre USV-Geräte orts- und zeitunabhängig aus der Ferne verwalten, steuern und überwachen. Die Karten treten dabei als Kommunikationsschnittstelle der USV auf und ermöglichen eine Kommunikation via TCP/IP mit den angeschlossenen USVs. Nach der Konfiguration mit einer eigenen IP-Adresse ist die USV-Anlage weltweit von jedem Standort aus ansprechbar. Der integrierte Web-Server ermöglicht eine Fernüberwachung und die Konfiguration über das Netzwerk. Die umfangreichen Funktionen der Netzwerk-Management-Karte lassen sich in einer klaren Struktur abbilden und übersichtlich verwalten. Wahlweise sind sie als externe Box oder als Plug-in-Modul für den direkten Einbau verfügbar.

Wiederkehrende Aufgaben automatisieren 

Über einen intuitiven Zeitplaner lassen sich mit Netzwerk-Management-Karten wiederkehrende Aufgaben wie USV- und Batterietests oder die Schaltung von Erweiterungskomponenten wie zum Beispiel Relais-Ausgänge automatisch aktivieren. Die Karte übernimmt regelmäßige Wartungsaufgaben selbst und reduziert sich beim Nutzer auf das Lesen von Alarmeinträgen im Datenprotokoll.

Weniger Netzwerklast und Verwaltungsaufwand

Die Verwaltung mehrerer Netzwerkrechner und ein Multi-Server-Shutdown können mit Remote Console Command (RCCMD) durch die Netzwerk-Management-Karte erfolgen. Computer unterschiedlicher Betriebssysteme lassen sich automatisch informieren und zeitnah herunterfahren. Das konzentriert die Administration von großen Netzwerken auf ein Gerät und verringert den Verwaltungsaufwand und die Netz-werklast. RCCMD unterstützt über 40 verschiedene Betriebssysteme. Für den Shutdown und den Neustart gibt es optional unterschiedliche Verfahren: Möglich ist ein Kaltstart, bei dem Stromversorgung wieder hinzukommt. Eine weitere Möglichkeit ist der Warmstart. Hier erhält das Betriebssystem per RCCMD die Anweisung zum Hochfahren. Bei „Wake on LAN“ schließlich erfolgt das Hochfahren des Rechners über die Netzwerkschnittstelle.

Maximale Netzwerksicherheit

Die nach Industriestandards implementierten Netzwerkdienste erlauben eine verschlüsselte Datenübertragung mit benutzerdefinierten Zertifikaten. Beim Protokoll SNMP kann man zwischen der SNMPv2- und SNMPv3-Kommunikation auswählen. Um unbefugten Zugriff zu verhindern, lassen sich Netzwerkdienste wie zum Beispiel der Web-Server deaktivieren. Das Betriebssystem unterstützt keinen Root-Zugriff, was Manipulationen vorbeugt. Bei unerwarteten Vorfällen und Verzögerungen startet ein intelligenter „Watchdog“ die Netzwerk-Management-Karte neu. Besondere Tools unterstützen Administrationen bei notwendigen Netzwerk-Sicherheitsüberprüfungen eines Netzwerksegments. Und digital signierte Firmware-Updates verhindern die Installation gehackter Software.

Netzwerk-Management-Karten funktionieren herstellerunabhängig und lassen sich aktuell in mehr als 1.400 unterschiedlichen USV-Modellen von 120 Herstellern einsetzen. Die Anbindung kann über serielle RS-232-Protokolle oder Kontakte erfolgen. Dies ermöglicht, nahezu jedes Endgerät wie Transfer-Switches, Ladegeräte, Wechselrichter, Generatoren, Brennstoffzellen und Batterien zu überwachen.

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