Red Hat erweitert OpenShift-Plattform

Verschiedene Workloads in der Hybrid Cloud verbinden

30. Juni 2021, 12:00 Uhr   |  Anna Molder

Verschiedene Workloads in der Hybrid Cloud verbinden
© Wolfgang Traub

Der Lösungsanbieter Red Hat kündigte die aktualisierte Version der Kubernetes-Plattform OpenShift 4.8 an. Diese biete Unternehmen eine leistungsstarke Grundlage für die Entwicklung und Verbindung verschiedener Workloads in der Hybrid Cloud und helfe, die Erstellung neuer Cloud-nativer Anwendungen zu beschleunigen, ohne bestehende Umgebungen und IT-Investitionen aufgeben zu müssen.

Mit Version 4.8 will Red Hat Unternehmen eine zentrale Plattform bieten, um einen hybriden Mix aus Anwendungen und Services konsistenter zu entwickeln, bereitzustellen und zu betreiben. OpenShift 4.8, das auf Kubernetes 1.21 und der CRI-O-1.21-Laufzeitschnittstelle basiert, soll dabei helfen, Anwendungsfälle und Workload-Optionen branchenübergreifend zu erweitern.

Zu den Funktionen und Erweiterungen gehört unter anderem der IPv6/IPv4-Dual-Stack- und IPv6-Single-Stack-Support. Dieser ermögliche Anwendungen Interoperabilität und Kommunikation für Umgebungen, die IPv6 zusätzlich zu IPv4 verwenden, wie zum Beispiel in Cloud-nativen Netzwerkfunktionen für die Telekommunikation und für Regierungsbehörden weltweit, die IPv6-Unterstützung benötigen.

Darüber hinaus sollen OpenShift Pipelines den Anwendenden erlauben, ihre Pipelines zur Anwendungsbereitstellung neben ihrem Anwendungsquellcode in Git-Repositories zu deklarieren, zu versionieren und Änderungen nachzuverfolgen. Auf diese Weise könne sich das Entwicklerteam auf den Git-Workflow verlassen, um die Bereitstellung ihrer CI/CD-Pipelines zu automatisieren und Code schnell und sicher in Funktionen für das Unternehmen umzusetzen.

Die aktualisierte Version verfügt außerdem über verbesserte Entwicklererfahrung innerhalb der OpenShift-Konsole, einschließlich der Möglichkeit für Spring-Boot-Entwickler, lokal zu coden und zu testen, bevor sie den Code weiter verbreiten, so das Versprechen. Um die Entwicklung mit Serverless zu verbessern, ermögliche OpenShift 4.8 zudem erweiterte Skalierungsoptionen für die Entwicklerkonsole.

Laut Red Hat ist es Entwicklerteams durch OpenShift Serverless Functions möglich, Funktionen bei Bedarf auf OpenShift zu erstellen und auszuführen. Die OpenShift-Serverless-Funktionen seien als Vorschau verfügbar und sollen dazu beitragen, die Entwicklung und den Betrieb von Anwendungen zu vereinfachen, zu automatisieren und zu beschleunigen.

Darüber hinaus bieten OpenShift Sandboxed Containers, basierend auf dem Open-Source-Projekt Kata Containers, eine sicherere Container-Runtime unter Verwendung virtueller Maschinen, so der Anbieter. Als Vorschau verfügbar, gebe es so zusätzliche Funktionen für bestimmte Workloads, die eine hohe Sicherheit auf Anwendungsebene erfordern.

OpenShift 4.8 soll voraussichtlich im Juli allgemein verfügbar sein.

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