Axis stellt ACS Secure Entry vor

Videoüberwachung und IP-Zutrittskontrolle auf einer Oberfläche

10. Juni 2021, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Videoüberwachung und IP-Zutrittskontrolle auf einer Oberfläche
© Axis Communications

Axis Communications, Technikanbieter im Bereich Netzwerkvideo, ergänzte seine Video-Management-Software um ACS Secure Entry. Hierbei handelt es sich um eine zentrale Lösung für Videoüberwachung und Zutrittskontrolle, die ab sofort in der Video-Management-Software Axis Camera Station (ACS) integriert ist. Durch die Integration sollen Anwendende künftig von einer zusätzlichen Funktion, einer vereinfachten Installation, Nutzung und Wartung ihrer vernetzten Lösungen profitieren.

ACS ermögliche es Anwendenden im Einzelhandel, im Gesundheitswesen oder in der Industrie, alle an das System angeschlossenen Netzwerk-Kameras über eine Benutzeroberfläche zu visualisieren und zu verwalten. Mit ACS Secure Entry lassen sich nun IP-Zutrittskontrolle und Netzwerk-Kameras zentral auf einer Plattform zusammenführen, so der Anbieter.

ACS Secure Entry erleichtere die Verwaltung der Karteninhaber und Gruppen sowie die Aufstellung von Zutrittsregelungen für Zeitpläne, Standorte und Benutzerberechtigungen. Zusätzlich ermögliche die Software eine Tür- und Zonenkonfiguration, eine mehrstufige Authentifizierung und die Nutzung mehrerer Kartenformate. Mit ACS Secure Entry soll das Sicherheitspersonal alle Funktionen der Videoüberwachung und Zutrittskontrolle an einer zentralen Schnittstelle ausführen können.

Laut Axis lassen sich bei selten genutzten Eingängen oder außerhalb der normalen Arbeitszeiten Videoaufzeichnungen, Warnungen und andere Maßnahmen einleiten, wenn sich zum Beispiel ein Besucher nähert oder eine Tür nicht ordnungsgemäß geschlossen ist. Für Türen, die zu lange offen waren oder die man gewaltsam geöffnet hat, sei es möglich, Echtzeitbenachrichtigungen an das Sicherheitspersonal einzurichten.

Besondere Ereignisse können weitere Maßnahmen auslösen, wie das Abspielen aufgezeichneter Audiodurchsagen oder das Aufzeichnen von Videos, so die weitere Angabe. Über die zentrale Schnittstelle sei das Wachpersonal eines Gebäudes zudem in der Lage, jederzeit den Zutritt von Personen zu verwalten, indem es Live-Videos der eintretenden Person mit dem Foto des Karteninhabers abgleicht.

ACS Secure Entry ist eine Softwarelösung, die in der ACS Video-Management-Software ab sofort enthalten ist. Aktivierungsgebühren für die neue Lösung fallen laut Axis nicht an. Das Lizenzmodell sehe eine Lizenz pro Gerät vor. Die Lösung sei für bis zu 128 Türen und 10.000 Karteninhaber optimiert und unterstütze mehrere Zugangsdaten pro Karteninhaber. Außerdem ermögliche die Web-basierte Schnittstelle das einfache Hinzufügen oder Löschen von Nutzenden per Drag and Drop.

Bei Synchronisierung aller Datenbanken mit dem hauseigenen A1601 Network Door Controller lassen sich alle Entscheidungen der Zutrittskontrolle lokal in der Peripherie treffen, so Axis. Die Tür funktioniere also immer, unabhängig vom Status des Netzwerks oder Servers. ACS Secure Entry arbeite außerdem mit verschlüsselter Kommunikation, um die Daten bestmöglich zu schützen. Bei Nutzung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) bleibt das System bei einem Stromausfall funktionsfähig, so das Versprechen.

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