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Neuerungen bei Elastic Enterprise Search und Observability-Lösungen

Web-Erlebnis überwachen und verwalten

04. Dezember 2020, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Web-Erlebnis überwachen und verwalten
© Wolfgang Traub

Elastic, das Unternehmen hinter Elasticsearch und dem Elastic Stack, präsentierte neue Funktionen und Updates für Elastic Enterprise Search und die hauseigenen Observability- und Security-Lösungen. Diese sollen es Nutzern ermöglichen, ihre Speicherkosten ohne Leistungseinbußen zu reduzieren sowie digitale Web-Erlebnisse zu überwachen und zu verwalten. Hinzu komme eine vereinfachte Datenvisualisierung per Drag & Drop.

Mit der Einführung sind durchsuchbare Snapshots in der Beta-Version verfügbar. Sie bieten mehrschichtige Suchmöglichkeiten für Daten in unterschiedlichen Speicherklassen, so Elastic. Damit könne ein Nutzer Datenspeicherebenen einfach und integriert verwalten. Unternehmen seien damit in der Lage, mehr Daten in kostengünstigen Objektspeichern wie Amazon S3, Azure- und Google-Cloud-Speicher abzulegen und zu durchsuchen, um kritische Geschäftsentscheidungen zu stützen, Erträge zu verbessern und Kosten zu senken.

Erweiterte Elastic-Observability-Features wie User-Experience- und synthetisches Monitoring liefern Entwicklern laut Hersteller neue Tools, mit denen sie Website-Erfahrungen von Endbenutzern testen, messen und optimieren können. Die dezidierte Benutzererlebnis-App in Kibana biete Elastic-Nutzern eine erweiterte Ansicht und zusätzliche Erkenntnisse hinsichtlich der Anwender-Erfahrungen auf ihren Websites. Dieses Monitoring-Feature ermögliche darüber hinaus, die Kernparameter und die Auswertung digitaler Werte durch Website-Entwickler zu überprüfen.

Die Entwickler-Vorschauversion des Monitorings in Elastic Uptime ermögliche es Anwendern, komplexe Benutzer-Flows zu simulieren, die Leistung zu messen und neue Interaktionspfade zu optimieren, ohne dass die Endbenutzer der Website davon betroffen sind.

Kibana Lens, das visuelle Self-Service-Datenanalyse-Tool von Elastic, ist jetzt allgemein verfügbar. Dies ermögliche Nutzern die Visualisierung  ihrer Daten mit der intuitiven „Drag & Drop“-Oberfläche in Elasticsearch.

Des Weiteren umfasst die neue Version diverse zusätzliche Aktualisierungen und Neuerungen:

Elastic Enterprise Search bietet Benutzern laut Herstellerangaben einen umfassenden Zugriff auf mehr Content-Quellen, eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit in Elastic Cloud und eine gesteigerte Produktivität dank des einheitlichen Sucherlebnisses. Außerdem bestehe eine verbesserte Sicherheit auf Dokumentebene für Workplace-Search-Connectoren, die den Zugriff auf SharePoint Online, OneDrive und Microsoft 365 verwalten.

Elastic Observability verfüge über Funktionen, um die Leistung und Qualität ihrer Websites zu messen, zu überwachen und besser zu verstehen. Ein erweitertes synthetisches Monitoring biete Test- und Optimierungsmöglichkeiten für Websites mit mehrstufigen Zwischenüberprüfungen in Elastic Uptime.

Elastic Security biete EQL-Korrelations- und Indikator-Abgleichregeln zur Reduzierung von MTTD und Alarm-Müdigkeit. Integrierte Erkennungsregeln für Azure, Google Cloud und Zoom sollen Remote- und Cloud-Nutzer schützen. Außerdem erleichtern durchsuchbare Snapshots es Threat-Huntern und Analysten, riesige Mengen an Sicherheitsdaten in Objektspeichern wie Amazon S3 zu verwalten, so der Hersteller weiter.

Elastic Stack biete durchsuchbare Snapshots, um Speicherkosten reduzieren zu können. So sollen Benutzer mehr Daten speichern und durchsuchen können, ohne die Kontrolle über Kosten und Leistung zu verlieren.

Elastic Cloud schließlich ermögliche die Bereitstellung optimierter Lösungen für beliebige Anwendungsfällen mit lösungsspezifischen Deployments sowie die Überwachung von Datenzugriffen mit Audit-Logs und vereinfachten Upgrades.

Weitere Informationen finden sich unter www.elastic.co.

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