Kommentar von IntraFind

Wenn Unternehmen nicht auf ihre Daten hören

02. Juli 2021, 08:30 Uhr   |  Anna Molder

Wenn Unternehmen nicht auf ihre Daten hören

Datenkompetenz prägt den Erfolg von Unternehmen. Die meisten Firmen nutzen ihr wertvollstes Asset jedoch nicht genug und treffen so auch nicht immer die bestmöglichen Entscheidungen. Viele kehren sogar hilfreichen Tools den Rücken, findet Franz Kögl, Vorstand von IntraFind, dem Spezialisten für Enterprise Search und KI.

Die meisten Unternehmen haben keine Ahnung von den Datenschätzen, die in den eigenen vier Wänden schlummern. Und so kommt es, dass sie im Datenüberfluss ertrinken, anstatt Big Data gewinnbringend für sich zu nutzen: Sie verschwenden wertvolle Zeit mit dem Finden und Aufbereiten ihrer Daten und vergessen dabei das Verknüpfen und Analysieren ihres wertvollsten Kapitals. Aber nur datengetriebene Unternehmen sind heute erfolgreich, weil sie informierter sind und somit bessere und schnellere Entscheidungen treffen. Sie können Risiken und Veränderungen im Markt früher erkennen und zielgerichtet darauf reagieren. Sie können ihre Prozesse optimieren und ihre Daten für den effizienteren Aufbau neuer Geschäftsmodelle einsetzen.

Genau genommen beginnt Big Data bereits dann, wenn sich Unternehmen in der Vielfalt an Applikationen, Systemen und Dateiablagestrukturen verlieren und – salopp gesagt – nichts mehr finden. Wenn Mitarbeitende wertvolles, datenbasiertes Wissen aber nicht nutzen können, erfinden sie das Rad wieder und wieder neu. Viele IT-Abteilungen sind deshalb auf der Suche nach Lösungen und Tools zur sinnvollen Auswertung ihrer Datenbestände. Gleichzeitig stehen sie vor einer großen Hürde, denn die Daten liegen normalerweise in unterschiedlichen Formaten und Quellsystemen vor, sie sind nicht qualitätsgeprüft, unvollständig oder fehlerhaft. Ohne einen sogenannten Datenintegrations-Layer kommen die Verantwortlichen nicht weiter. Einen solchen Layer liefert eine Enterprise-Search-Lösung, die hilft, standort- und abteilungsbezogene Informationssilos aufzubrechen und allen Beschäftigten rechtegeprüft einen schnellen und ganzheitlichen Zugang zum kompletten Datenbestand des Unternehmens zu verschaffen. Eine Enterprise-Search-Software ist zudem KI-basiert und kann Informationen deshalb nicht nur finden, sondern auch analysieren und sinnvoll miteinander verknüpfen.

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"Informationen über Kunden und Abläufe sind ein wichtiger Rohstoff für die Wirtschaft", sagt Franz Kögl, Vorstand von IntraFind.

Dennoch sind gerade mittelständische Firmen der Meinung, dass Enterprise Search nichts für sie ist. Zu kostspielig und zu aufwändig lauten die gängigen Vorurteile. Das ist falsch: Eine professionelle Enterprise-Search-Software ist bei normalen Anforderungen in wenigen Stunden installiert und lässt sich durch ihre Standardkonnektoren sehr schnell an die gewünschten Datenquellen anbinden. Auch wenn die Anschaffung der Lösung zunächst einmal ein Investment bedeutet, zeigen ROI-Berechnungen, dass sich die Anschaffungskosten durch die erhöhte Effizienz der Mitarbeitenden schnell amortisieren. Die zentralen Mehrwerte von Enterprise Search liegen in der Zeitersparnis, der besseren Nutzung des vorhandenen Wissens und damit in einem effizienten Arbeiten.

Informationen über Kunden und Abläufe sind ein wichtiger Rohstoff für die Wirtschaft. Doch viele Unternehmen tun sich schwer, ihre Datenschätze auszuwerten. Dabei sind Daten und ihre sinnvolle Analyse und Nutzung ein entscheidender Differenzierungsfaktor: Wer deren Einsatz nicht beherrscht, kann auch keine Wettbewerbsvorteile erzielen. Und mit KI werden Daten zu smarten Daten, mit deren Hilfe Unternehmen neue Angebote, neue Produkte oder auch einen neuen Kundenkreis und damit mehr Umsatz generieren können.

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