Service-Desk-Lösungen

Werbungsfinanziertes Tool mit Remote Control

04. August 2007, 22:00 Uhr   |  

US-Softwareanbieter Spiceworks hat seine Helpdesk-Lösung IT Desk in Version 1.6 um Funktionen für das Trouble-shooting ergänzt. IT Desk umfasst zudem Features für die Inventarisierung, das Monitoring, das Reporting und die Trouble-Ticket-Erfassung. Die Pointe an der Lösung, die auf Unternehmen mit 20 bis 250 Mitarbeitern zielt: Sie ist für die Anwender kostenfrei und finanziert sich - ähnlich Google Search oder Gmail - über eingeblendete Werbung. Seit Version 1.5 bietet das Tool Helpdesk-Features sowie Multi-User-Support (maximal fünf Accounts). Endanwender können Trouble-Tickets per E-Mail schicken oder im Browser eingeben. Die Lösung korreliert die E-Mail-Adresse mit einem Endgerät, eine automatische Zuordnung zu Anwendern via Active Directory besteht nicht. Tickets lassen sich bestimmten Helpdesk-Agents zuweisen. Das neue Tab "My Spiceworks" bietet individuell anpassbare Dashboards mit Widgets. Für das Troubleshooting nutzt Spiceworks keine eigenen Agenten, sondern vorhandene RDP- oder VNC-Clients. Nach dem 6-MByte-Download läuft das Tool laut Hersteller lokal auf Windows einschließlich Vista, der Zugriff erfolgt via Browser (IE, Firefox, Safari). Ein automatischer Update-Service ist inbegriffen. Die agentenlose Inventarisierung bedient sich der Mechanismen WMI, SSH und SNMP und entdeckt Clients unter Windows, Unix/Linux und Mac OS X. Zudem prüft IT Desk die Aktualität der Antivirenlösungen von sieben Anbietern. Alarme gibt es lediglich via E-Mail oder SMS aus. Für das Reporting sind 25 HTML-Berichte inbegriffen, sie lassen sich als PDF, XLS oder CSV exportieren. Als Datenbank für die Inventardaten kommt MS SQL Light zum Einsatz. Laut Spiceworks taucht Werbung ausschließlich in der " Teaser-Spalte" rechts im Browser-Fenster auf, es gebe also keine Popups oder Ähnliches. Die Inhalte seien auf IT-Werbung begrenzt. Es gebe kein User-Tracking oder gar Page-Scraping. So würde zum Beispiel an Google Ads übermittelt, dass eine Webpage die Printer-Seite sei, nicht aber, welche Drucker der Anwender einsetze oder welche Probleme er gerade bearbeite. wg

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