Baramundi kündigt bMS 2021 R2 an

Windows-Geräte einfacher in Betrieb nehmen

LANline-Cartoon UEM
© Wolfgang Traub

Das Augsburger Softwarehaus Baramundi hat das neue Herbst-Release 2021 R2 seiner UEM-Lösung (Unified-Endpoint-Management) Baramundi Management Suite (bMS) angekündigt. Künftig soll es damit möglich sein, neue PCs und Laptops per Windows Autopilot vorkonfiguriert direkt vom Hersteller zu den Endanwendern schicken zu lassen. Der ebenfalls neue „Nicht Stören“-Modus am Endgerät sorge im Bedarfsfall für umgestörtes Arbeiten. Zudem habe man das Update-Management erweitert.

Das bMS-Release 2021 R2 soll die Bereitstellung neuer Windows-Geräte einfacher und anwenderfreundlicher machen: Ein Unternehmen kann laut Baramundi-Angaben Prozesse aufsetzen, um neue Geräte direkt vom Hersteller zu den Anwendern zu versenden und alle benötigten Applikationen und Services automatisiert auf die Neugeräte aufzuspielen. Ein Beschäftigter schalte künftig einfach das neue Windows-Gerät ein und melden sich mit dem Unternehmens-Account an. Das Gerät erscheine dann automatisch in bMS und lasse sich dann wie gewohnt verwalten. Die zeitraubende Inbetriebnahme durch die Administration sei damit nicht mehr nötig.

Ab sofort erlauben es laut den Augsburgern die Update-Profile, neben der Umsetzung gestaffelter Rollouts auch den Update-Zustand auszuwerten. So könne die IT jetzt einfach vorab feststellen, ob Endgeräte die Vorgaben des Update-Profils erfüllen. Für den besseren Überblick gebe es eine Auflistung aller referenzierten Updates innerhalb einer Gruppe (etwa einer Unternehmensabteilung). Dadurch könne das IT-Team alle installierten und fehlenden  Updates der Endgeräte innerhalb einer Gruppe schnell erkennen.

bMS 2021 R2 führt außerdem einen „Nicht stören“-Modus für den bMS-Agent ein. Beschäftigte können damit auf dem eigenen Windows-Endgerät für eine bestimmte Zeitspanne – beispielsweise die Dauer einer Präsentation – verhindern, dass Agenten-Pop-ups erscheinen.

Mit Argus Trends habe das IT-Team die Möglichkeit, die Zustände eines Systems zu verschiedenen Zeitpunkten zu vergleichen, um Fehlerquellen leichter zu identifizieren. Mit der neuen Delta-Ansicht lasse sich der Unterschied zwischen zwei Zeitpunkten auf Knopfdruck übersichtlich visualisieren. Über die neue Reporting-Schnittstelle könne man die protokollierten Daten einfach aufbereiten und exportieren, beispielsweise für Audit- oder Zertifizierungsreports in Excel oder Anwendungen wie Microsofts Power BI.

Das Modul Baramundi Network Devices umfasse mit ARP eine Scan-Methode, um auch Geräte aufzuspüren, die nicht per SNMP zu erfassen sind. Die IT-Abteilung könne nicht gefundene oder unerreichbare Netzwerkgeräte auch direkt manuell anlegen und so eine vollständige Geräteübersicht erlangen.


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