Kaspersky-Lab-Spam-Report für Mai 2010

50 Prozent weniger Spam aus Deutschland

21. Juli 2010, 09:25 Uhr   |  

Im Mai sank der Spam-Anteil aus Deutschland deutlich, dafür wurden Paypal-Kunden mit deutschen Mails ins Visier genommen. Dies zeigt der Spam-Report für Mai 2010 von Kaspersky Lab. Der Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Traffic ist nur leicht angestiegen (plus 2,1 Prozentpunkte) und betrug 85,1 Prozent.

Der Anteil von Phishing-Mails im Mail-Verkehr blieb gegenüber dem Vormonat unverändert. Facebook
hat seinen vierten Platz bei den Unternehmen, die Phishing-Attacken ausgesetzt waren, gefestigt.
Spitzenreiter in dieser Kategorie bleibt der Online-Bezahldienst Paypal mit über 50 Prozent.

Schädliche Dateien wurden dagegen wieder vermehrt verschick und waren in 1,69 Prozent aller
E-Mails enthalten – eine Steigerung um fast 27 Prozent. Spammer setzen zunehmend auch auf neue
Methoden zur Verbreitung von Schädlingen. Dies zeigt der deutliche Rückgang von Spam-Mails im Namen
von DHL und UPS, die bei Spammern in den vergangenen Monaten noch sehr verbreitet waren. Dabei
bieten einmal mehr soziale Netzwerke den Cyber-Kriminellen einen willkommenen Spam-Aufhänger: So
entdeckte Kaspersky Lab im Mai einen groß angelegten Spam-Versand, in der die Empfänger eingeladen
wurden, sich auf "Porno-Facebook" oder "Porno-Youtube" zu registrieren.

Der vollständige Spam-Report für Mai ist unter
www.viruslist.com/de
verfügbar.

LANline/jos

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