Sichere Zusammenarbeit im Unternehmen

Aspekte für die Security-Strategie

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Die Menge an Daten in Unternehmen nimmt stetig zu: Laut IDC-Schätzung wird die weltweite Datenmenge von ursprünglich rund 33 ZByte im Jahr 2018 auf 175 ZByte im Jahr 2025 steigen. Eine der wichtigsten Herausforderungen ist deshalb für Unternehmen, stets die Sicherheit aller Daten zu gewährleisten, auch wenn die Attacken von Hackern immer ausgefeilter werden.

Besonders kritisch ist es, wenn Informationen das Unternehmensnetzwerk verlassen oder umgekehrt, wenn unbekannte Daten von außen in das Unternehmensnetzwerk gelangen. Dieses Risiko ist deutschen Unternehmen durchaus bekannt, wie eine Studie von Tresorit zeigt: 72 Prozent der Befragten gaben laut Tresorit und dem Umfrageinstitut Opinion Matters an, dass sicherer Datenaustausch an Wichtigkeit gewinnt. Trotzdem haben viele Unternehmen noch nicht entsprechend gehandelt: So fehlt es 70 Prozent noch an umfassenden Richtlinien für das Teilen sensibler Daten mit Externen.

Fehlen solche Guidelines, hängt die Sicherheit stark vom Know-how und Risikobewusstsein der einzelnen Angestellten ab. Schnell entstehen dann gefährliche Sicherheitslücken, wenn Beschäftigte im hektischen Arbeitsalltag einen Weg wählen, der Schnelligkeit und Einfachheit beim Datentransfer über die Sicherheit stellt. Dabei lässt sich heutzutage beides sehr gut kombinieren. Aber was ist wichtig beim Aufbau einer praktischen und zielführenden Sicherheitsstrategie für den externen Datenaustausch – und welche Herausforderungen gibt es dabei aktuell?

Zu den zentralen Herausforderungen zählt die Menge an Informationen, die innerhalb von Organisationen, aber auch zwischen Unternehmen, beispielsweise zwischen Hersteller und Zulieferer, im Austausch sind. Neben dem verstärkten Generieren und Speichern von Daten mit modernen Tools liegt das vor allem an der gewandelten Arbeitsweise, insbesondere seit Beginn der Pandemie.

So steigert gerade Remote Work den Bedarf an sicheren und effizienten Lösungen zum Datenaustausch. Treffen sich Angestellte in Büros, findet ein großer Anteil des Informationsaustausches live statt, bei der Arbeit aus dem Home-Office muss man hingegen wesentlich mehr Daten digital übertragen. Unternehmen brauchen daher einen Plan, wie sie alle Informationen im Unternehmen sichern können. Doch welche Aspekte sind bei der Entwicklung einer Sicherheitsstrategie für den Datenaustausch wichtig?

Angestellte einbinden und sensibilisieren

Das Verhalten der Beschäftigten ist zentral für die Sicherheit von Unternehmen, damit beispielsweise Passwörter und Zugangsdaten in guten Händen sind. Die hohe Verantwortung der Angestellten für die IT-Sicherheit haben auch Hacker erkannt. Social-Engineering-Attacken nutzen gezielt diese möglichen Schwachstellen. Personen geben durch manipulative E-Mails sensible Informationen preis und Hacker nutzen diese dann für Angriffe auf fremde Computersysteme.

Ein weiteres Risikopotenzial birgt das Konzept von Bring your own Device (BYOD), also der Nutzung von privaten Geräten im Arbeitskontext und in Unternehmensnetzwerken, oft ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen. Über diese Risiken sollten Angestellte umfassend aufgeklärt sein. Im gleichen Zuge sollten attraktive Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wie zeitgemäße IT-Tools und Geräte mit aktueller Security-Software. Unternehmen sollten ihre Angestellten als wichtigen Teil der Sicherheitsstrategie anerkennen und diese regelmäßig schulen. Der Datenschutzbeauftragte kann hier eine wichtige Rolle einnehmen. Dieser ist ohnehin verpflichtend zu benennen, wenn mindestens 20 Angestellte regelmäßig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind.


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  2. Software up-to-date halten

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