Dunkel: Disaster Recovery in der Cloud

Datensicherung durch kontinuierliche Synchronisierung

05. August 2020, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Datensicherung durch kontinuierliche Synchronisierung
© Dunkel

Disaster Recovery schützt vor Datenverlust im Katastrophenfall und vor unerwünschtem Fremdzugriff. Das Katastrophen-Ranking fällt dabei eindeutig aus: Erfolgreiche Cyber-Angriffe verursachen immer gravierende Schäden für Datensammelnde und -liefernde. Dunkel IT will mit speziellem Disaster Recovery vorbeugen: Die Lösung synchronisiere Daten kontinuierlich statt punktuell. Dieser laut Anbieter bundesweit einzigartige Ansatz erlaubt sekundengenaue Datenrestauration und sichert konsistente Datenbestände.

Schutz vor Datenverlust und -zugriff im Katastrophenfall ist für IT-abhängige Firmen mit viel Datenaustausch mindestens Kür, für mit sensiblen Daten gespickte Geschäftsfelder Pflicht. Nach gängiger Abwehrstrategie wandern Daten in exakter Kopie in ein Backup-Rechenzentrum. Fällt das primäre Rechenzentrum einem Stromausfall zum Opfer, schalten Nutzer aufs Backup-Rechenzentrum um. Befand sich die virtuelle Infrastruktur im Ausweich-Rechenzentrum auf dem letzten Stand vor dem Stromausfall, klappt das einwandfrei. Von Menschen aus Unachtsamkeit oder absichtlich herbeigeführte Desaster sickern jedoch langsam, stetig und anfangs unbemerkt ins System. Dringt ein Virus derart ins primäre Rechenzentrum ein, sorgt die Spiegelung für exakten Virenbefall des Sekundär-Zentrums.

Um 09:18 Uhr handelt sich beispielsweise ein IT-Administrator einen Trojaner ein. Der breitet sich aus und verschlüsselt Daten. Um 09:30 Uhr bemerkt der Administrator auffällig träge Rechenleistung und kann auf seine Daten nicht mehr zugreifen. Auch im Backup-Rechenzentrum genoss der Trojaner zwölf Minuten Zeit für seine unerlaubte Dekodierung.

Um dies vorzubeugen, speichere die Technik der Dunkel IT kontinuierlich Wiederherstellungspunkte. Diese Speichertechnik der konstanten Synchronisierung ermögliche eine feingranulare Instandsetzung der Daten. Sie soll die schadhafte virtuelle Maschinerie in einen ganz kurz zuvor gespeicherten Systemzustand zurücksetzen. Es sei nicht mehr nötig, ein betroffenes System umständlich aus dem Backup zu rekonstruieren. Es erfolge eine Aktivierung mit einem früheren, noch intakten Stand in der Cloud.

Die virtuell gespiegelte Rechnerarchitektur transferiert das Programm komprimiert in die Cloud, so der Anbieter. Weil das Betriebssystem auf der Hypervisor-basierten Lösung aufsitzt, müsse weder die Installation von Agenten noch die Änderung von Konfigurationen erfolgen.

Mit Test-Failovers könne ein Anwender beliebig oft Datensicherheit und Wiederherstellung von Applikationen innerhalb einer maximal tolerierbaren Ausfallzeit durchspielen. Damit der Test die Produktivsysteme im Rechenzentrum nicht beeinträchtigt, stelle Dunkel IT die replizierten virtuellen Maschinen in einer isolierten Umgebung (Sandbox) wieder her. Der Alltagsbetrieb laufe während des Probealarms ungebremst weiter.

Weitere Informationen stehen unter www.dunkel.de zur Verfügung.

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