Kaspersky erweitert Digital Footprint Intelligence

Entfernung schädlicher Domains

25. Januar 2022, 8:00 Uhr | Anna Molder
LL2015-10

Der Sicherheitsspezialist Kaspersky stellte seinen Takedown-Service als Erweiterung seines Threat-Intelligence-Portfolios vor. Dieser biete ein durchgängiges Management des gesamten Prozesses zur Beseitigung von schädlichen und Phishing-Domains. Zusammen mit Digital Footprint, das Analyseteams helfe, die Sicht des Gegners auf die Unternehmensressourcen zu beleuchten, sollen Unternehmen effektiv auf schädliche Quellen oder Phishing-Bedrohungen reagieren können.

Mit seinem Takedown-Service will Kaspersky einen wirksamen Schutz der Online-Dienste und der Reputation von Unternehmen gewährleisten. Aufgrund seiner globalen Abdeckung könne der Service eine schädliche Phishing-Domain schnell beseitigen, gleichgültig, wo sie sich befindet. Zu diesem Zweck bereitet Kaspersky laut eigenem Bekunden alle nötigen Beweise vor, einschließlich einer Kopie der Website, Screenshots und Traffic-Dumps sowohl manuell als auch über automatisierte Tools. Anschließend schicke man den Antrag für den Takedown der Website an die zuständige lokale oder regionale Behörde, die das Recht hat, die Ressource zu sperren. Der Unternehmenskunde erhalte über jeden Schritt des Verfahrens eine Benachrichtigung, bis die beantragte Domain erfolgreich entfernt ist.

Den Dienst könne man unabhängig oder im Rahmen eines Digital-Footprint-Intelligence-Abonnements (DFI) erwerben. Im ersten Fall können Unternehmen über das Firmenkonto Anträge auf Entfernung bestimmter unerwünschter Domains stellen, die sie entdeckt haben. Im zweiten Fall übernimmt der DFI-Dienst die Identifizierung von schädlichen oder Phishing-Ressourcen, die das Unternehmen angreifen, so die weiteren Angaben. Dieses erhalte eine Benachrichtigung, dass man schädliche Inhalte identifiziert hat, und könne daraufhin den Takedown-Prozess einleiten. Das Standardpaket umfasse zehn Takedowns pro Monat und lasse sich nach Bedarf anpassen. 


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