Gratisangebote und sensationelle Neuigkeiten locken User auf verseuchte Seiten

Faronics warnt vor fünf Facebook-Betrugsmaschen

24. August 2012, 13:25 Uhr   |  LANline/sis

Mit etwa 800 Millionen User ist Facebook mittlerweile das größte aller sozialen Netzwerke. Diese Benutzerzahl zieht auch Betrüger und Cyberkriminelle in ihren Bann. Es ist unmöglich, jede neue Bedrohung im Visier zu haben, doch oft ähneln sich die Muster. Daher hat Faronics, Spezialist für die Sicherung und Verwaltung von Mehrbenutzer-Computerumgebungen, die fünf häufigsten Betrugsmaschen zusammengestellt.

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1. Profilbetrug:

Immer wieder erhalten Facebook-User die Anfrage einer Applikation, die ihnen zeigen soll, welche Mitglieder wann und wie oft auf ihrem Profil waren. Diese Anwendung ist ein Fake. Das soziale Netzwerk räumt laut Faronics Programmierern nicht die erforderlichen Zugriffsrechte ein, die solche Anwendungen benötigen.

 

2. Kostenlose Apple-Produkte:

Egal ob es um einen Test des neuen Iphone 5 geht, oder ob Lady Gaga all ihren Little-Monster-Fans ein Ipad 2 schenken möchte: Finger weg! Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass der Anwender am Schluss statt mit einem kostenlosen Tablet mit einem leergeräumten Bankkonto dasteht.

 

3. Umsonst gibt es nicht:

Genau wie im realen Leben bekommt man auch in sozialen Netzwerken nichts geschenkt. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das auch nicht. Kostenlose Amazon-Gutscheine, Flugtickets oder Smartphones sind nur Köder, um Anwender entweder auf verseuchte Websites zu locken oder an persönliche Daten zu kommen.

 

4. Techtelmechtel:

Sex weckt immer die Neugier der Menschen. So erhalten Facebook-User beispielsweise Links, auf denen sie angeblich Nacktbilder von Prominenten sehen können. Das sind alles Betrugsmaschen. Auch diese Anwendungen haben nur den Zweck, dem Nutzer zu schaden.

 

5. Eilmeldungen:

Cyberkriminelle handeln schnell, wenn es darum geht, Schlagzeilen und die menschliche Natur für ihre Zwecke zu nutzen. Ein Beispiel ist die kürzlich verstorbene Whitney Houston. Die Kriminellen locken die Benutzer mit vertraulichen Informationen wie exklusive Autopsievideos. Promiklatsch verbreitet sich sehr schnell. Doch wer auf Facebook nach Infos über Stars und Sternchen sucht, findet meist eher einen Schädling auf seinem Computer.

 

Eine aktuelle Studie der Universität von Chicago hat ergeben, dass Facebook süchtiger macht als Alkohol oder Nikotin. Immer wenn irgendwo „Umsonst“ oder „Sex“ steht, lassen sich Anwender zum Klicken animieren, erklärt Bimal Parmar, Vice President Marketing bei Faronics. Ein wichtiger erster Schritt sei es, sich über die Risiken zu informieren und das eigene Verhalten dementsprechend anzupassen. Hinzukommen stets aktuelle Patches sowie Blacklisting- und Whitelisting-Techniken.

 

Weitere Informationen gibt es unter www.faronics.com/de.

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