Desktop-Sicherheits-Management

IBM stellt Desktop-Security-Lösung vor

11. März 2009, 23:57 Uhr   |  

+++ Produkt-Ticker +++ IBM stellt mit "Proventia Endpoint Secure Control" (ESC) eine Endpoint-Security-Lösung vor. Sie soll Unternehmen dabei helfen, sich aus Herstellerabhängigkeiten zu lösen und zu geringeren Betriebskosten eine weiterentwickelte Desktop-Sicherheit sowie Compliance bieten. Big Blue offeriert die Lösung in einer strategischen Partnerschaft mit Bigfix an, einem Endpoint-Security-Provider.

Die IBM-Lösung biete das beste Desktop-Security-Management seiner Art, heißt es weiter, und sei
mit dem Zweck entwickelt worden, zwei große Probleme zu adressieren: die steigenden Kosten für
Security und die zunehmende Komplexität von Desktop-Security-Management. Unternehmen stehen heute
vor dem Problem, entweder dutzende proprietären Desktop-Security-Produkte separat zu verwalten oder
sich in die Abhängigkeit eines einzigen Herstellers zu begeben. Selbst die Sicherheitspakete eines
einzelnen Herstellers seien in der Regel – als Ergebnis vieler Aquisitionen – eine Sammlung
einzelner, nicht vollständig integrierter Lösungen. Der Kunde müsse nach wie vor die einzelnen
Komponenten separat verwalten.

Hinzukomme, dass laut dem jährlichen IBM-X-Force-Trend- und Risiko-Reports die Anzahl der
Schwachstellen auf Kundenseite ein Allzeithoch erreicht habe und Endnutzer die Hauptzielscheibe von
Internet-Angriffen seien. Allein im vierten Quartal 2008 hat das IBM-X-Force-Team nach eigenen
Angaben 50 Prozent mehr bösartige Webseiten entdeckt als im gesamten Jahr 2007. Auch bei scheinbar
harmlosen Anwendungen wie Document Readern und Editoren ist die Schadanfälligkeit um 162 Prozent
gestiegen, während sie bei Multimediaanwendungen um 127 Prozent anstieg. Da Mitarbeiter
unwissentlich auf bösartige Websites und Anwendungen zugreifen können, sei Desktop-Security von
wesentlicher Bedeutung.

Proventia Endpoint Secure Control ist ab Frühjahr 2009 verfügbar. Gleichzeitig bietet IBM seinen
bestehenden Proventia-Desktop-Kunden ein Upgrade auf die neue Lösung an.

LANline/jos

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