Cloud- und Netzwerkautomatisierung

Jeden Tag eine neue Herausforderung

07. Juli 2021, 07:00 Uhr   |  Marco Speckert/wg

Jeden Tag eine neue Herausforderung
© NetBrain

Eine moderne Netzwerk-Automatisierungslösung muss lokale und Cloud-Umgebungen transparent abbilden können.

Cloud Computing ist für viele Unternehmen ein Mittel ihrer Wahl, um flexibler und agiler zu arbeiten, doch sie erkaufen sich diese Flexibilität mit Nachteilen oder zumindest Herausforderungen. Dazu gehören das Management ihrer Cloud-Umgebungen und externen Netzwerkverbindungen bis hin zu deren Automatisierung. Für die Absicherung des möglichst störungsfreien Betriebs ist dies einer der wichtigsten Punkte, den es zu beachten gilt.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass es über kurz oder lang immer wieder zu Störungen im Netzwerkbetrieb kommen wird. Die Anzahl der potenziell verantwortlichen Faktoren ist einfach zu groß, und die meisten Netzwerke sind längst zu komplex, um Fehler auszuschließen. Das gilt dabei keineswegs nur für die Netzwerkkomponenten im eigenen Netzwerk, sondern auch und gerade für Cloud-Verbindungen. Zwar würde man heutzutage erwarten, dass nahezu alle Unternehmen Lösungen im Einsatz haben, die schneller als jeder Anwender erkennen, ob es im Netzwerk zu Störungen kommt. Doch dem ist längst nicht so, obwohl schnell ersichtlich ist, welchen Mehrwert allein die automatisierte Fehlerkennung bietet. Doch klar ist auch, dass es sich dabei um den einfachsten aller Schritte zur Fehlerbeseitigung handelt.

Deutlich schwieriger ist dann der nächste Schritt: Ist ein Fehler erkannt, muss man umgehend dessen Ursache identifizieren. Schon hier ist festzustellen, dass längst nicht jedes Unternehmen bereits konkrete Schritte unternommen hat, auch diese Maßnahme zu automatisieren. Für viele NetOps-Teams ist die Identifizierung des Fehlers nach wie vor ein schwieriger und zeitaufwendiger Prozess. Das liegt unter anderem an der Komplexität und den Abhängigkeiten, die ein modernes Unternehmensnetzwerk mit sich bringt. Folglich muss die Analyse zur Identifizierung der Störung sehr breit angelegt sein und die unterschiedlichsten Aspekte näher beleuchten.

Nur so können die Verantwortlichen sicherstellen, dass sie den Grund für die Störung so schnell wie möglich finden. Verfügt das Unternehmen an dieser Stelle noch nicht über eine automatisierte Lösung, dauert dieser Schritt oft sehr lange und ist damit entsprechend teuer, weil die Beschäftigten und Systeme in dieser Phase mit einer eingeschränkten Produktivität konfrontiert sind.

Dass dann die eigentliche Beseitigung meist sehr schnell geht, liegt nahe. Aber selbst hier kann eine Netzwerk-Automatisierungslösung schneller agieren als ein NetOps-Team, kann sie doch diese Fehler mittels hinterlegter Skripte selbstständig beheben. Das war nur der eher einfache Teil, falls ein Fehler innerhalb des eigenen Unternehmensnetzwerks auftritt. Anders verhält es sich bei Störungen in einer Public-Cloud-Infrastruktur: Zumindest Teile des Netzwerks unterliegen nicht der eigenen Kontrolle, somit ist die Beseitigung von Störungen hier ungleich komplexer.

Seite 1 von 3

1. Jeden Tag eine neue Herausforderung
2. Automatisierung in der Public Cloud
3. Cloud-Architektur darstellen

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Verwandte Artikel

NETBRAIN TECHNOLOGIES GmbH

Automatisierung

Hybrid Cloud