Ivanti mit drei Erweiterungen der Neurons-Plattform

Module für den sicheren digitalen Arbeitsplatz  

11. Mai 2022, 8:00 Uhr | Wilhelm Greiner
LANline-Cartoon Client-Management
© Wolfgang Traub

Ivanti erweitert seine Automatisierungsplattform Neurons um drei neue Module: Neurons Patch for MEM (Microsoft Endpoint Manager), Neurons for RBVM (Risk-Based Vulnerability-Management) und einen Digital Experience Score in Neurons Workspace. Die Module sollen helfen, die Cybersicherheit zu erhöhen und die Mitarbeitererfahrung zu verbessern.

Microsoft-Intune-Implementierungen lassen sich laut Ivanti-Angaben mit der Cloud-basierten Lösung Neurons Patch for MEM um Update-Funktionen für Anwendungen von Drittanbietern erweitern. Vorab getestete Updates könne man dabei, so der Anbieter aus dem US-Bundesstaat Utah, ohne On-Premise-Umwege direkt in Microsoft Intune publizieren. Dies soll IT-Teams helfen, Zeit zu sparen, die Zuverlässigkeit ihres Patch-Management zu verbessern und manuelle Update-Prozesse lokaler Softwareinstallationen zu minimieren.

Ivanti testet laut eigenem Bekunden jedes Patch-Paket gründlich: Man führe die Tests in einer umfangreichen virtuellen Umgebung durch, um sicherzustellen, dass die Pakete über eine breite Palette von Anwendungsversionen und Betriebssystemen funktionieren.

Neurons Patch for MEM liefere IT-Teams zudem Bedrohungsdaten, um diejenigen Schwachstellen zu priorisieren und zu beheben, von denen das größte Risiko ausgeht. Exploit- und Malware-Informationen sollen dabei den Austausch zwischen Sicherheits- und IT-Betriebsteams verbessern helfen.

Ebenfalls der Risikoeinschätzung widmet sich das zweite neue Modul, Neurons for Risk-Based Vulnerability Management (RBVM): Es liefere eine kontextbezogene, risikobasierte Ansicht der Sicherheitslage eines Unternehmens. Dazu setze die Lösung die Infrastruktur des Unternehmens laufend in Bezug zu Daten zu internen und externen Schwachstellen, Bedrohungsinformationen und Erkenntnissen aus Pen-Tests. Die Software beziehe hier die Kritikalität von Unternehmensressourcen mit ein. Ziel ist es laut Ivanti-Angaben, das individuelle Risiko zu messen, Frühwarnungen zu geben, Angriffe vorherzusagen und Abhilfemaßnahmen zu priorisieren. So sei ein IT-Team binnen Minuten in der Lage, von der Erkennung von Schwachstellen zu deren Behebung überzugehen.

Das von Ivanti entwickelte Vulnerability Risk Rating (VRR) quantifiziere dabei das Risiko von Angriffen. Ein Security-Team könne somit risikobasierte, nach Prioritäten geordnete Maßnahmen ergreifen. Eine rollenbasierte Zugriffskontrolle und anpassbare Ansichten sollen dabei die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten verbessern.

Der Digital Experience Score im Neurons Workspace schließlich liefere eine 360-Grad-Sicht auf und Echtzeiteinblicke in die Geräte, Betriebssysteme, Netzwerke und Anwendungen des digitalen Arbeitsplatzes (den Ivanti „Everywhere Workplace“ nennt). Mit dem Score könne ein IT-Team die Auswirkungen der Mitarbeitererfahrung nach Person, Mitarbeiter, Abteilung und Persona messen. So müsse es nicht mehr die Zahl bearbeiteter Tickets als Maßstab für die Mitarbeitererfahrung heranziehen.

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