Absolute Software erweitert Secure-Access-Produktlinie

Produkterweiterungen im Bereich resilienter Zero-Trust-Sicherheit

21. April 2022, 8:30 Uhr | Anna Molder
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Absolute Software hat Erweiterungen seines Secure-Access-Produktportfolios (ehemals NetMotion by Absolute) bekannt gegeben. Diese sollen es Unternehmen ermöglichen, das Bedrohungsrisiko zu minimieren und die Benutzererfahrung in Work-from-anywhere-Umgebungen zu verbessern.

Die Produktverbesserungen sollen es IT- und Sicherheitsfachleuten ermöglichen, kritische Infrastrukturen, Anwendungen, Geräte und Daten zu schützen, ohne die Produktivität der Benutzer zu beeinträchtigen.

Der selbstheilende ZTNA-Client (Zero Trust Network Access) für Windows ist laut dem Anbieter in der Lage, sich automatisch zu reparieren oder neu zu installieren, wenn er manipuliert, versehentlich entfernt ist oder anderweitig nicht mehr funktioniert. Dadurch lasse sich sicherstellen, dass er intakt bleibt und den vollen beabsichtigten Wert liefert.

Außerdem hat Absolute seine verteilte Netzwerkarchitektur mit der Active-Active-Server-Technik um den Punkt Resilienz erweitert. Damit stehen die Vorteile von Software as a Service (SaaS) – einschließlich Hochverfügbarkeit, horizontaler Skalierung und Upgrades ohne Ausfallzeiten – für vom Anwenderunternehmen verwaltete Umgebungen bereit, so das Versprechen. Dieser Ansatz ermögliche es einzelnen Systemkomponenten, sich bei einem Ausfall automatisch selbst zu reparieren. Er stelle sicher, dass andere Server bei Bedarf einspringen können, um Unterbrechungen oder Denial-of-Service für Endbenutzer zu vermeiden.

Darüber hinaus sollen Unternehmen nun leichter moderne Cloud-Authentifizierungslösungen einsetzen können, um das Risiko zu minimieren, das mit kompromittierten Zugangsdaten verbunden ist. Zu den Verbesserungen gehöre die Möglichkeit, die Sicherheitsdaten eines Benutzers anzufechten, wenn sich die Bedingungen oder die Umgebung ändern, und ihn zu zwingen, sich über eine bestehende Methode, einschließlich Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), neu zu authentifizieren.

Neue ZTNA-Richtlinienaktionen sollen außerdem die Grundlage der Zero-Trust-Sicherheitshaltung stärken, indem sie den Schutz der Belegschaft vor dem Zugriff auf bösartige Anwendungen und Netzwerkziele verbessern und die Seitwärtsbewegung einschränken.

Im jüngsten Release hat der Anbieter zudem seine bestehenden Diagnose- und Überwachungsfunktionen mit der Einführung von Insights for Network (ehemals NetMotion Mobile IQ) erweitert. Dazu gehören die Unterstützung von ARM-Geräten für MacOS und Windows sowie erweiterte Informationen für 5G-Netzwerke sowie die Durchsetzung von ZTNA-Richtlinien, so die weiteren Angaben. Ziel sei es, Phishing, Smishing und andere bösartige Aktivitäten zu minimieren.


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