Fortinet erweitert SASE-Lösung FortiSASE

Sichere Fernzugriffe für Remote-Anwender

28. Oktober 2022, 12:00 Uhr | Wilhelm Greiner
Fortinet SASE
© Fortinet

Fortinet hat Erweiterungen für sein SASE-Angebot (Secure Access Service Edge) FortiSASE angekündigt. Die Erweiterungen sollen Remote-Anwendern einheitliche Sicherheit für den gesamten Datenverkehr von und zum Internet verschaffen. FortiSASE unterstützt laut Hersteller nun Secure SaaS Access ebenso wie Secure Private Access, also auch den sicheren Zugriff auf lokale Unternehmensapplikationen.

Die Neuerungen erweitern laut Fortinet-Angaben den Anwendungszugriff via SD-WAN (Software-Defined WAN): Die Software unterstütze private Anwendungen unabhängig davon, ob sie im Rechenzentrum oder in der Public Cloud bereitgestellt werden. Dabei bleibe eine hervorragende Benutzererfahrung gewährleistet, so Fortinets Versprechen.

Die Erweiterung mache FortiSASE zur branchenweit flexibelsten Architektur für den sicheren und zuverlässigen Zugriff auf privat gehostete Anwendungen, indem ZTNA (Zero-Trust Network Access, laufende Überprüfung der Ressourcenzugriffe über das Netzwerk) wie auch SD-WAN zum Einsatz kommen. Ein Unternehmen, das bereits Fortinet Secure SD-WAN und/oder FortiGate Next-Generation Firewalls in der Filiale oder im Rechenzentrum einsetzt, könne seine Remote-Benutzer nahtlos und ohne zusätzliche Lizenzkosten mit FortiSASE für den privaten Zugang verbinden.

FortiSASE biete zugleich umfassende Sichtbarkeit für und Kontrolle über SaaS-Anwendungen. Dazu, so Fortinet, habe man die Software um einen Dual-Mode-CASB (Cloud Access Security Broker) erweitert. Mittels Inline- und API-basierter Funktionalität biete FortiSASE den vollständigen Überblick über genehmigte und nicht genehmigte SaaS-Apps. Ziel ist es, Probleme wie Schatten-IT und Datenexfiltration in den Griff zu bekommen.

„Single-Vendor-SASE“ – also SASE-Funktionalität aus einer Hand – umfasst laut Gartners Definition konvergente Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen, um verteilte Benutzer, Geräte und Standorte mit Ressourcen in der Cloud, am Edge (Netzwerkrand) und On-Prem zu verbinden und abzusichern, wie das Analystenhaus in seinem „Market Guide for Single-Vendor SASE“ vom September dieses Jahres darlegt. Der Markt für durchdachte Single-Vendor-SASE-Lösungen sei noch unreif, entwickle sich aber schnell weiter. Vielen Anbietern fehle es aber noch an Funktionsbreite und -tiefe, darunter an übergreifendem Management, einem einheitlichen Datenmodell und dem Data Lake.

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