Menschliches Versagen als Hauptursache für Datenverluste

StorageCraft: Drei Schritte um Daten zu schützen

06. August 2020, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

StorageCraft: Drei Schritte um Daten zu schützen

Neben Cyberangriffen, die die Produktivität von Unternehmen vielfach massiv beeinträchtigen, gibt es eine weitere, oft weniger beachtete Schwachstelle: Fehler von Mitarbeitern. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage von StorageCraft, in der eine Mehrheit der Unternehmen angibt, dass menschliche Fehler die Hauptursache für Datenverluste sind. Es fand eine internationale Befragung von 709 Personen mit Entscheidungskompetenz für die Informationstechnik aus Unternehmen mit 100 bis 2.500 Mitarbeitern statt.

Von den Umfrageteilnehmern gaben 61 Prozent an, dass ihr Unternehmen in den letzten zwei Jahren einen Datenverlust erlitten hat. Auffällig ist, dass 67 Prozent der Befragten menschliches Versagen, also alltägliche Fehler der Mitarbeiter, als Hauptursache für Datenverluste und Systemausfälle identifizieren. Menschliche Fehler – zu denen auch schwache Passwörter und chaotische Umgebungen gehören – können durchaus Sicherheits-Hacks eine Angriffsfläche bieten. Allerdings bereitet dies bei der Datensicherheit mitunter sogar größere Probleme. Fehler passieren leicht, etwa wenn ein Mitarbeiter eine Tabelle verlegt oder Kaffee auf dem Laptop verschüttet.

Das Problem von Datenverlusten kann in der heutigen Zeit, in der Millionen von Menschen aufgrund von COVID-19 im Remote-Modus arbeiten, weiter zunehmen. Die Verlagerung von Mitarbeitern samt Computern und Daten aus einer geschützten Office-Umgebung in eine weniger sichere private Umgebung birgt ein breites Spektrum an potenziellen Datenverlusten. Glücklicherweise existieren gute Möglichkeiten für Unternehmen, sich vor einem Datenverlust durch menschliches Versagen zu schützen. StorageCraft gibt nachfolgend drei Tipps, die Unternehmen helfen sollen, das Schlimmste zu verhindern.

Da zunehmend mehr Mitarbeiter außerhalb des Büros arbeiten, ist es für Unternehmen schwierig, Backups zu verwalten und Daten auf den Servern im Unternehmensrechenzentrum zu speichern. Es ist wichtig, dass Mitarbeiter verantwortungsbewusst handeln und ihre Daten regelmäßig sichern. Wenn Daten auf einem Laptop gespeichert sind, sollten diese ergänzend in der Cloud oder auf einer externen Festplatte gesichert sein. Für den Fall, dass Mitarbeiter Daten hauptsächlich in der Cloud speichern, sollten sie darauf achten, dass eine zusätzliche Offline-Kopie existiert.

Alle Mitarbeiter, insbesondere diejenigen, die aus dem Home-Office arbeiten, müssen regelmäßig eine Erinnerung erhalten, ihre Software zu aktualisieren und alle verfügbaren Sicherheitsfunktionen, wie etwa Firewalls und Anti-Malware, zu aktivieren – und zwar auf allen Geräten, mit denen sie arbeiten. Immer wieder kommt es vor, dass Mitarbeiter versäumen, Software zu aktualisieren und Sicherheits-Patches zu installieren.

Für den Zugriff auf Daten und Ordner im Unternehmensnetz sollte das Prinzip der geringstmöglichen Rechte gelten. Dieses Konzept gewährt den Mitarbeitern nur die Zugänge, die sie tatsächlich benötigen, um ihre Aufgaben zu erledigen. Das Prinzip kann verhindern, dass Mitarbeiter versehentlich Dateien löschen oder beschädigen, auf die sie eigentlich keinen Zugriff benötigen. Damit lässt sich das Risiko durch menschliches Versagen erheblich verringern.

Weitere Informationen stehen unter www.storagecraft.com zur Verfügung.

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