Zero Trust und SASE für mehr Cybersicherheit

Techconsult-Studie: Cyberangriffe führen zu erheblichen Schäden

3. August 2022, 8:00 Uhr | Jörg Schröper
Techconsult-Studie
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Cyberrisiken gehören zu den größten Risiken denen Unternehmen ausgesetzt sind. Seien es Phishing-Angriffe oder Ransomware, jedes Jahr steigt die Anzahl an Cyberattacken und die Heftigkeit dieser an. Die Konsequenzen reichen von finanziellen Verlusten durch Beseitigung der Schäden oder Zahlungen von Lösegeldern über Störungen oder Komplettausfällen des Geschäftsbetriebs bis hin zu Reputationsverlusten oder im allerschlimmsten Fall sogar existenzbedrohenden Folgen. Laut einer aktuellen Studie von Techconsult sehen sich jedoch lediglich 40 Prozent der Unternehmen in DACH gegenüber Cyberangriffen gut vorbereitet.

In den letzten zwölf Monaten waren mehr als die Hälfte der Unternehmen (52 Prozent) von Cyberangriffen betroffen. Knapp ein Viertel sogar mehr als ein einziges Mal. Die häufigsten Schäden, die dadurch entstanden sind, bestanden im Wesentlichen in einer Störung/Ausfall des Geschäftsbetriebs (32 Prozent), finanziellen Einbußen und dem Verlust sensibler Daten (jeweils 26 Prozent). Die Art des Schadens aus den Sicherheitsvorfällen hängt dabei stark mit der Größe der betroffenen Unternehmen zusammen. Die Störung des Geschäftsbetriebs ist beispielsweise in 20 Prozent der Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern vorrangig gewesen. Bei Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern wurde der Betriebsablauf in mehr als 47 Prozent der Unternehmen massiv gestört. Mit steigender Unternehmensgröße sind auch die finanziellen Verluste häufiger. Ein Fünftel der kleinen Unternehmen beklagt monetäre Einbußen, während es bei den größten Unternehmen bereits knapp ein Drittel finanzielle Schäden zu Protokoll gegeben haben. Das umgekehrte Bild ist beim Verlust von sensiblen Daten zu erkennen. Rund 21 Prozent der Unternehmen ab 5.000 Mitarbeitern hatten einen Datenverlust zu vermelden. Bei Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern betraf dies immerhin ein Drittel.

Angesichts dieser Zahlen ist es durchaus besorgniserregend, dass sich aktuell nur knapp 40 Prozent der Unternehmen gut auf einen Cyberangriff vorbereitet fühlen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass sechs von zehn Unternehmen sehr leicht Opfer von erfolgreichen Cyberangriffen werden können. Passend dazu gaben auch 37 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihre derzeitige Security-Infrastruktur nicht für zukünftige Bedrohungsszenarien ausreicht. Stand jetzt mögen die Unternehmen zwar noch auf Bedrohungen reagieren können, doch zukünftige Gefahren können unter Umständen nicht mehr geblockt werden und neue, moderne Ansätze für eine sichere Zukunft sind von Nöten. Dabei reicht es nicht nur einzelne Lösungen einzuführen. Um sich auf die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminelle einzustellen, muss vor allem auch strategisch vorgegangen werden. Doch nur 43 Prozent der Unternehmen gaben an, dass Cybersicherheit in den nächsten zwölf Monaten ein Thema auf Vorstandsebene wird.

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