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Lancom: Neue „R&S Unified Firewalls“-Generation

UF-160 und UF-260 für UTM-Cybersicherheit

12. November 2020, 11:30 Uhr   |  Anna Molder

UF-160 und UF-260 für UTM-Cybersicherheit
© Lancom

Der deutsche Netzwerkinfrastruktur-Ausstatter Lancom aktualisierte sein Angebot an Desktop-Firewalls für kleine und mittlere Unternehmen. Die „R&SUnified Firewalls“ UF-160 und UF-260 sind Komplettlösungen für effektive Cybersicherheit und reichen von klassischem Unified-Threat-Management (UTM) bis zu modernsten Cybersecurity-Techniken wie Sandboxing und Machine Learning.

Ein neues Hardware-Design und Softwareweiterentwicklungen sollen für einen Performancesprung gegenüber den Vorgängermodellen UF-100 und UF-200 sorgen. Die UF-160 erreiche einen IDS/IPS-Durchsatz von 750 MBit/s, die UF-260 mehr als 1,2 GBit/s. Damit sind die Desktop-Appliances laut Lancom für den Einsatz an Gigabit-Anschlüssen geeignet, zumal die UF-260 mit einem dedizierten SFP-Port ausgestattet ist. Das Einstiegsmodell UF-160 biete vollwertiges UTM mit SSL und Deep Packet Inspection, Sandboxing und Machine Learning.

Die SSL Inspection begegne der zunehmenden Verschlüsselung des Datenverkehrs. Schutz vor komplexen APT-Cyberangriffen biete die R&S PACE2 Deep Packet Inspection Engine. Sie erlaube die präzise Klassifizierung von Netzwerkverkehr, Protokollen und Anwendungen sowie den Schutz vor Datenlecks und Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP) – auch auf Layer-7-Ebene. Zur Abwehr von Malware und Viren inklusive Zero-Day-Exploits erfolgt laut Anbieter eine Analyse verdächtiger Dateien in einer abgeschirmten Sandbox mit Hilfe von Machine Learning. Der hierzu genutzte Cloud-Dienst sei in Deutschland gehostet und entspreche den europäischen Datenschutzrichtlinien.

Anwender können die Firewalls über eine grafische Benutzeroberfläche bedienen, die Transparenz über alle gesicherten Bereiche im Unternehmen bieten und die Umsetzung unternehmensweiter Sicherheits- und Compliance-Vorgaben vereinfachen soll. Laut Anbieter lassen sich beide Modelle über einen Pairing-Prozess mit der hauseigenen Management-Cloud verbinden, wodurch übersichtliches Monitoring inklusive Alarmierung über den Gerätezustand sowie die Fernkonfiguration über die Cloud möglich sein sollen.

Die Modelle sind ab sofort über den Lancom-Fachhandel erhältlich. Lizenzen für UTM-Funktionen und Software-Updates gibt es mit Laufzeiten von ein, drei oder fünf Jahren, so die Angabe von Lancom.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.lancom-systems.de.

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