Tufin-Studie: Netzwerkkonnektivität der Geschäftsanwendungen stellt Herausforderung dar

Unternehmen konfigurieren ihr Netzwerk oft nicht richtig

27. November 2012, 07:56 Uhr   |  LANline/sis

90 Prozent der IT-Sicherheitsfachkräfte sagten in einer von Tufin Technologies, Anbieter von Lösungen für Security-Policy-Management, durchgeführten Umfrage, dass jede zweite Anpassung an den Firewall-Einstellungen auf Änderungen der Netzwerkkonnektivität von Geschäftsanwendungen zurückzuführen ist. Laut zwei Drittel der Befragten fallen die unternehmenskritischen Geschäftsanwendungen wegen Fehlern in der Netzwerkkonfiguration zu oft aus.

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Laut der Umfrage lassen sich Anpassungen von Sicherheitseinstellungen an Firewalls meist auf Änderungen in der Applikationslandschaft zurückführen. Jedoch haben nur wenige Unternehmen effiziente Verfahren eingeführt, um diese Herausforderung bewältigen zu können. Für fast ein Fünftel der Befragten ist die Netzwerkkonnektivität von Geschäftsanwendungen überhaupt kein Thema. So verzeichnen 64 Prozent der Befragten bis zu zehn Ausfälle der Geschäftsanwendungen pro Jahr, weil es unkontrollierte Änderungen an den Netzwerkkonfigurationen gibt. Ferner waren 54 Prozent der Befragten der Meinung, dass die implementierten Prozesse unverzichtbare Compliance- und Sicherheitsanforderungen nicht berücksichtigen.

Des Weiteren gaben 54 Prozent zu, versehentlich Ports bei Applikationen geöffnet und damit gegen Compliance- und Sicherheitsvorschriften verstoßen zu haben. Ungefähr ein Drittel (31 Prozent) der Befragten sagte aus, dass ihr Unternehmen wegen einer fehlerhaften Einstellung an einer Applikation Datenverluste zu verzeichnen hatte. Lediglich 16 Prozent kümmern sich nicht um die Netzwerkkonnektivität der Geschäftsanwendungen.

Regeln Anwender die Netzwerkkonnektivität der Geschäftsanwendungen mit drei oder mehr Security-Tools, steigt die Komplexität und der Überblick sowie die Kontrolle gehen verloren. 60 Prozent gaben an, dies zu tun. 55 Prozent sagten, mehr als 50 kritische Geschäftsanwendungen im Einsatz zu haben, ein Drittel der Befragten sogar mehr als 100.

Ferner installieren 41 Prozent mindestens eine neue Geschäftsanwendung pro Woche und 31 Prozent eine pro Monat. Zudem richten 71 Prozent pro Woche mindestens einen neuen Benutzer für eine bereits vorhandene Anwendung ein, so die Umfrage.

Mit der Firewall-Policy-Management-Lösung Secureapp von Turfin können Administratoren klare Regeln für die Nutzer der Anwendungen und die damit verknüpften Geschäftsprozesse bei der Netzwerkkonnektivität definieren und umsetzen. Die Software biete ein zentrales Repository für alle Informationen, die die Netzwerkkonnektivität der Geschäftsanwendungen betreffen. Außerdem trennt die Lösung Geschäftsanforderungen von zugrunde liegenden Konfigurationseinstellungen für Firewalls und Router. Auf diese Weise sollen Verantwortliche für die IT-Sicherheit die Anwendungen einfach freigeben, aktualisieren, überwachen und deaktivieren können. Dabei müssen sie keine lange Liste von Sicherheitsregeln für eine Vielzahl von Firewalls und Routern analysieren, so Turfin.

Weitere Informationen zur Umfrage gibt es unter www.tufin.com/media/105421/sa_survey_report.pdf.

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