Rittal-Schranküberwachung mit Kamera

Video-Monitoring im Rechenzentrum

14. Februar 2007, 23:55 Uhr   |  

Zur CeBit stellt Rittal ein Video-Monitoring-System vor, bei dem digitale Netzwerkkameras in das Überwachungssystem CMC-TC des Herstellers integriert sind. Der Anwender montiert die Kamera im oder in der Nähe des Netzwerkschranks, und die Kamera zeichnet auf, sobald jemand versucht, diesen Schrank zu öffnen. Der Anwender kann aber auch andere Ereignisse, die von einem der Sensoren des CMC-TC-Netzes erfasst werden, als Impulsgeber für eine Videoaufzeichnung definieren - beispielsweise steigende Temperaturen, Feuchtigkeit, Rauch oder das Brandfrüherkennungssystem. Durch eine hinterlegte Mustererkennung eignet sich das System auch als Bewegungsmelder mit Aufnahmefunktion.

Die Kameras werden mit Magnetfuß und Schraubsockel ausgeliefert und via Power over Ethernet versorgt. Für die Betrachtung der Videos liefert der Hersteller die kostenlose Managementsoftware Riwatchit in einer Video-Edition mit. Das System verknüpft an der zentralen Konsole die Ereignisse aus dem Überwachungssystem mit der Kameraansteuerung. Das System speichert die Bilder optional auch verschlüsselt und erlaubt dann die Betrachtung nur nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Wer das System einsetzen möchte, benötigt das Überwachungssystem CMC-TC von Rittal. Die Videokameras mit der Riwatchit-Software kosten bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixel rund 380 Euro und bei einer Auflösung von 1,3 Megapixel etwa 800 Euro. Der Anwender kann bei der teureren unterschiedliche Objektive mit entsprechend anderen Zoomfaktoren einsetzen.

LANline/dp

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