LogMeIn stellt LastPass-Authenticator-Update vor

Weitere Sicherheitsebene in MFA-App

25. Mai 2021, 08:00 Uhr   |  Anna Molder

Weitere Sicherheitsebene in MFA-App
© Wolfgang Traub

LogMeIn, Anbieter von Cloud-basierten Remote-Work-Lösungen, gab das Update seiner LastPass Authenticator Mobile App bekannt. Die Integration von VPN-Anbietern (Virtual Private Network) wie Cisco, Palo Alto Networks und OpenVPN sowie weitere Funktionen für Admins sollen für eine verbesserte Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) sorgen.

Der LastPass Authenticator ist eine kostenlose mobile Anwendung, die allen LastPass-Nutzenden zur Verfügung steht. Sie biete eine zweite Authentifizierungsebene für Log-ins zum LastPass-Tresor, zu Websites von Drittanbietern und zu geschäftlichen Anwendungen. Laut Anbieter bekommen Nutzende die Möglichkeit, ihre Identität zu bestätigen, bevor sie auf ihre gespeicherten Passwörter und Daten zugreifen.

Unternehmen können mit dem LastPass-MFA-Paket weitere Funktionen erwerben, darunter eine zusätzliche Sicherheitsebene für VPN, verschiede Workstations und Identitätsanbieter sowie Cloud-Anwendungen. LogMeIn integriert laut eigenem Bekunden die derzeitige LastPass MFA Mobile App in die erweiterte Authenticator Mobile App. So sollen Admins nur noch eine Anwendung benötigen, um die MFA so zu konfigurieren, dass es den Sicherheitsanforderungen ihrer Organisation entspricht.

Durch die Vereinheitlichung in einer einzigen Anwendung will der Anbieter Verwirrungen beseitigen und die Kontrolle für Admins und Nutzende vereinfachen. Von Push-Benachrichtigung bis hin zum passwortlosen Schutz soll der LastPass Authenticator alle Aktivitäten rund um MFA regeln.

Neben der Absicherung von Geschäftsanwendungen können Admins jetzt auch ihrem VPN eine MFA hinzufügen, so die Anbieterangabe. Dadurch entstehe eine zusätzliche Sicherheitsebene, wenn Mitarbeitende auf das Firmennetzwerk zugreifen. Die Integration mit VPN-Anbietern, wie Cisco, Palo Alto Networks oder OpenVPN verstärke die Endpunktsicherheit innerhalb der LastPass-Lösung.

Außerdem seien Admins durch das Update in der Lage, einen MFA-Schutz zu ihren Endpunkten hinzufügen zu können. Dies erhöhe die Transparenz und rationalisiere die Bereitstellung der MFA. Diese Funktion ist laut Anbieter zum Ende der ersten Jahreshälfte verfügbar.

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