HP-Cyber-Security-Studie: 91 Prozent der IT-Teams fühlen sich unter Druck

Zunahme von Hybrid-Arbeitsplätzen führt zu neuer Bedrohungslandschaft

13. September 2021, 12:00 Uhr   |  Jörg Schröper


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

"Tickende Zeitbombe"

Infolgedessen sind 83 Prozent der ITDMs der Meinung, dass die wachsende Zahl der Mitarbeiter im Home-Office eine „tickende Zeitbombe“ für einen Verstoß gegen das Unternehmensnetzwerk darstellt.

„Die Tatsache, dass Arbeitnehmer aktiv die Sicherheit umgehen, sollte jeden CISO beunruhigen, denn so können Sicherheitslücken entstehen“, kommentiert Ian Pratt, Global Head of Security for Personal Systems, HP Inc. „Dies zeigt aber auch: Die Menschen finden einen Weg, Security-Maßnahmen zu umgehen, wenn sie zu schwerfällig sind und die Mitarbeiter belasten.“ Stattdessen sollte man die Sicherheit so weit wie möglich in die bestehenden Arbeitsmuster und -abläufe einfügen, mit einer Technik, die unaufdringlich, sicher und intuitiv ist. Letztendlich müsse man es genauso einfach machen, sicher zu arbeiten, wie es ist, unsicher zu arbeiten. Dies sei zu erreichen, indem man die Sicherheit direkt in die Systeme einbaut.

Der Bericht hebt hervor, dass viele Security-Teams Anstrengungen unternahmen, die Daten zu schützen, indem sie die Nutzerrechte einschränkten. 91 Prozent haben ihre Sicherheitsrichtlinien aktualisiert, um der zunehmenden Arbeit im Home-Office Rechnung zu tragen, während 78 Prozent den Zugang zu Websites und Anwendungen eingeschränkt haben. Diese Kontrolle führt jedoch häufig zu Reibungsverlusten bei den Anwendern. Sie ärgern sich darüber und wehren sich gegen die IT-Abteilung. Im Gegenzug sind Sicherheitsteams entmutigt und fühlen sich zurückgewiesen.

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