Mit dem Cloud-basierten Angebot Kaspersky Endpoint Security Cloud richtet sich Hersteller Kaspersky Lab an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Cloud-Service ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz in einer Basis- und einer „Plus“-Version erhältlich. Neben den grundlegenden Sicherheitsfunktionen bietet die Software laut Hersteller eine Schwachstellenuntersuchung sowie – in der Plus-Variante – Verschlüsselungs- und Patch-Management.

Endpoint Security Cloud bietet laut Herstellerangaben Techniken für den Datei-, Web- und E-Mail-Schutz, eine Firewall, das Blockieren von Netzwerkangriffen, Verhaltenserkennung sowie die Abwehr von Exploits. Außerdem verhindere die Lösung nun, dass Malware Sicherheitslücken in veralteter Software ausnutzt: Per integrierter Schwachstellenanalyse prüfe die Software installierte Anwendungen und informiere den Administrator über verfügbare Patches.

Die Plus-Variante erweitert dies laut Kaspersky Lab um Web- und Gerätekontrolle sowie Patch- und Verschlüsselungs-Management. Mit der Patch-Management-Funktion könne ein Administrator die Bereitstellung von Updates für Anwendungen automatisieren. Dank des Verschlüsselungs-Managements wiederum seien Daten, die auf entfernten verschlüsselten Geräten gespeichert sind, für Personen ohne die entsprechende Berechtigung nicht zugänglich, selbst wenn ein Gerät verloren geht oder gestohlen wird.

Zusätzlich zum stationären Endpunkt gelte die Lizenz nun auch für zwei Mobilgeräte. Damit entfalle die Notwendigkeit, mehrere Lizenzen zu erwerben, unabhängig davon, ob der Endanwender Windows-PCs, Macs, Smartphones oder Tablets unter Android oder iOS nutzt. Genauer heißt das, Kaspersky Endpoint Security Cloud verwaltet Kasperskys hauseigene Programme Kaspersky Endpoint Security for Windows, for Mac und for Android sowie per Zertifikat verwaltete iOS-Geräte, die über einen von Kaspersky Endpoint Security Cloud gehosteten iOS-MDM-Server (Mobile-Device-Management) bereitgestellt wurden.

Kaspersky Lab verspricht eine nutzerfreundliche Lösung mit zeitsparender Bereitstellung. Die Verwaltungskonsole ist laut Hersteller – wie branchenüblich – ein möglichst intuitiv gestaltetes Web-Interface und somit auch unterwegs per Laptop oder Tablet bedienbar. Systemvoraussetzung ist damit nur ein aktueller handelsüblicher Web-Browser.

Der Schutz beginnt laut dem russischen Security-Spezialisten unmittelbar nach der Bereitstellung: Der Cloud-Service wende automatisch vorkonfigurierte Sicherheitsprofile auf jedes neu hinzugefügte Gerät an. Für die Feinabstimmung könne ein Administrator Profile manuell ändern oder neue erstellen.

Dank mandantenfähiger Konsole eigne sich das Angebot für MSPs (Managed Service Provider) ebenso wie für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen. Fünf Lizenzen der Basisvariante kosten 279,65 Euro, fünf der Plus-Version 447,45 Euro pro Jahr.

Weitere Informationen finden sich unter www.kaspersky.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.