Kaspersky Lab hat eine neue Version von Small Office Security vorgestellt. Die Lösung soll kleine Unternehmen mit bis zu 25 Netzwerkknoten vor Cyber-Bedrohungen wie Malware, Ransomware, Kryptominer sowie vor Finanzbetrug und Phishing schützen. Zum weiteren Funktionsumfang gehört zudem ein erweiterter Schutz für Server und die Unterstützung für nötige Anwendungs-Updates, sodass Angreifer nicht Softwareschwachstellen als Angriffsvektor nutzen können.

Kaspersky hat die Small Office Security speziell an die Bedürfnisse kleiner Unternehmen ausgerichtet, das heißt, dass der Out-of-the-Box-Schutz nach der Installation kaum manuelle Administration oder Fachkenntnis benötigt, da in kleinen Unternehmen die Verantwortung für die IT-Sicherheit oftmals bei Mitarbeitern liegen, die nicht über umfangreiches Know-how in diesem Bereich verfügen.

Die neue Version lasse sich innerhalb weniger Minuten installieren und bietet Unternehmen via Web-Konsole alle nötigen Angaben. Anwender erhalten dort Informationen zur Lizenz, den Nutzern und deren Geräte sowie zur aktuellen Produktversion. Notwendige Benachrichtigungen erscheinen zudem nur noch bei kritischen Vorfällen, so der Hersteller weiter. Auf diese Weise müssen sich Nutzer nicht tiefergehend mit Cyber-Sicherheit beschäftigen und können sich auf ihre täglichen Aufgaben konzentrieren.

Der integrierte, herstellereigene Password Manager erstelle, speichere und synchronisiere außerdem starke Passwörter. So können Anwender mit ihrem PC, Mac, Android- oder iOS-Gerät einfach über ein zu merkendes Master-Passwort auf Anwendungen zugreifen. In der neuen Version umfasst Small Office Security laut Kaspersky mit „System Watcher“ eine integrierte Komponente, die der IT-Security-Anbieter nach eigenen Angaben speziell für den Schutz vor Gefahren, etwa Ransomware, entwickelt hat. Sie soll dabei helfen, die Firmendaten von Unternehmen zu schützen, etwa indem sie bösartige Versuche gegen das System blockiert und Backups kritischer Daten sowie — bei Bedarf — System-Rollbacks erstellt. System Watcher ist für Windows File Server und PCs verfügbar.

Ebenso neu ist der integrierte Schutz vor Kryptominern. Nach Angaben von Kaspersky sind in den Jahren 2017 und 2018 rund 2,7 Millionen Anwender von Kryptominern attackiert worden. Bei einer Infektion missbrauchen diese Miner die Rechenleistung von Computern, mobilen Geräten und Servern zur Generierung von Kryptowährung. Die Folge sind höhere Stromrechnungen, während die Leistung von Computern und Systemen reduziert ist.

Eine von Small Office getaktete Suche nach fehlenden Anwendungs-Updates soll außerdem das Risiko minimieren, dass Malware oder Cyber-Kriminelle über Softwarelücken ins Unternehmensnetzwerk eindringen. Die Funktionen Private Browsing, Anti-Phishing, Anti-Spam und Anti-Banner ermöglichen Mitarbeitern das sichere Surfen im Internet, so der Hersteller weiter. Die Safe-Money-Funktion beziehungsweise „Sicherer Zahlungsverkehr“ schütze darüber hinaus Finanztransaktionen, indem sie Zahlungs-Websites in einem geschützten Browser öffnet.

Weitere Informationen stehen unter www.kaspersky.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.