Auf der FTTH Conference 2018 vom 13. bis 15. Februar im spanischen Valencia zeigt Keymile sein Lösungsportfolio für P2P- und PON-Glasfasernetze. Erstmals präsentiert der Hersteller nach eigenen Angaben seine neuen Mini-GPON-OLTs, die einen zukunftssicheren und wirtschaftlichen Aufbau kleiner passiver optischer Netze ermöglichen sollen.

Dazu gehören die Mini-GPON-OLTs (Gigabit Ethernet Passive Optical Network-Optical Line Terminator) MileGate 3031 und 3032 als neue Mitglieder der GPON-OLT-Familie MileGate. Die Mini-GPON-OLTs sind kompakte Netzknoten für kleine passive optische Glasfasernetze. Sie stellen acht beziehungsweise 16 GPON-Ports bereit und sollen es Netzbetreibern ermöglichen, leistungsstarke Glasfasernetze auch in Gebieten mit einer geringen Einwohnerzahl kosteneffizient aufzubauen. Über einen Splitter lassen sich an einen Port bis zu 128 Terminierungspunkte beziehungsweise 2.048 Teilnehmer anschließen. Dank kompakter Ausmaße sollen sich die Mini-GPON-OLTs auch unter beschränkten Platzverhältnissen einfach installieren lassen.

Neben den Produkten für passive optische Netze zeigt Keymile in Valencia den G.fast/VDSL2-Micro-DSLAM MileGate 2012 für ultraschnelles Breitband in FTTB-Installationen, der zudem als kompakte GPON-ONU (Optical Network Unit) dienen kann.

Netzbetreiber können laut Keymile die Kombination von FTTB und G.fast als Brücke in die Glasfaserzukunft nutzen. Bei PON-Systemen gehe der Weg vom heutigen GPON über XGS-PON (eine symmetrische Version von 10 GBit/s) hin zu NG-PON2 mit 40 GBit/s.

Keymile ist Anbieter von Telekommunikationssystemen für den Breitbandzugang. Das Portfolio umfasst nach eigenen Angaben Lösungen für alle FTTx-Netzarchitekturen: kupferbasierend mit VDSL-/Vectoring-/G.fast-Technik und glasfaserbasierend für aktive und passive optische Netze. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hannover ist weltweit mit Tochterfirmen und Partnern vertreten. Weitere Informationen sind unter www.keymile.com erhältlich.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.