Reddoxx-Studie zum Status der E-Mail

E-Mail-Verschlüsselung zu selten genutzt

18. September 2020, 12:30 Uhr   |  Anna Molder

E-Mail-Verschlüsselung zu selten genutzt
© Reddoxx

Die Studie „Status der E-Mail in Deutschland“, von Reddoxx, Hersteller von Onsite- und Cloud-basierenden Unternehmenslösungen, zeigt, dass die E-Mail auch weiterhin ein wichtiges Kommunikationsmedium bleibt. Spam ist nach wie vor ein Problem, und E-Mail-Verschlüsselung erachten die Studienteilnehmer zwar für sinnvoll – an Gründen, dann doch nicht zu verschlüsseln, mangelt es jedoch nicht. So lauten einige der zentralen Ergebnisse der Studie für die Reddoxx 1.087 Vollzeitbeschäftigte befragt hat.

92 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass E-Mails auch in Zukunft ein wichtiges Kommunikationsmittel sein werden. Dabei kommt die E-Mail vor allem im Berufsleben häufig zum Einsatz: Mehr als jeder Dritte versendet pro Woche beruflich über 50 E-Mails. Als Ärgernis im Posteingang erleben viele nach wie vor die unerwünschte Werbepost in Form von Spam. Fast jeder Dritte (31 Prozent) nimmt Spam als sehr großes Problem wahr.

Beim Thema E-Mail-Verschlüsselung dominieren nach wie vor viele Vorurteile. Rund 40 Prozent der Befragten empfinden die Verschlüsselung von E-Mails als viel zu kompliziert und außerdem nicht weit genug verbreitet. Da verwundert es auch nicht weiter, dass über die Hälfte (56 Prozent) gleich gänzlich darauf verzichten. Nur knapp 13 Prozent geben im Gegenzug an, häufig zu verschlüsseln. Dabei ist die Bedeutung der Verschlüsselung durchaus bekannt: 93 Prozent sind sogar der Meinung, dass diese nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatpersonen wichtig wäre.

Christian Schröder von Reddoxx sagte: „Auch wenn sich Messenger-Dienste und Collaboration-Tools zunehmend verbreiten: Ein Arbeitsleben ohne E-Mails kann sich derzeit fast niemand vorstellen.“ Außerdem stellte er heraus: „Umso wichtiger scheint es allerdings, das Medium E-Mail dann auch sicher zu nutzen. Die Verschlüsselung kämpft nach wie vor oft mit dem Vorurteil, nur etwas für versierte IT-Profis zu sein. Dabei verlassen sich viele auch rein auf den Kommunikationspartner: Jeder Zweite verschlüsselt schlicht deshalb nicht, weil dieser keine entsprechende Lösung anbietet.“

Weitere Informationen stehen unter www.reddoxx.com zur Verfügung.

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