MultiSpace-Modul für sichere Teamarbeit

Secudos erweitert Qiata 2.0 um persönliche User-Bereiche

07. August 2020, 09:00 Uhr   |  Anna Molder

Secudos erweitert Qiata 2.0 um persönliche User-Bereiche

Secudos, Anbieter für Appliance-Techniken und –Dienstleistungen aus Deutschland, veröffentlichte das Qiata Release 2.0. Qiata bietet Unternehmen einen Transfer-Bereich zum Austausch von Dateien mit Dritten sowie einen Team-Transfer-Bereich für die geregelte Zusammenarbeit von internen und externen Teilnehmern in Projekten.

PersonalSpace ist das erste von weiteren in der Umsetzung befindlichen MultiSpace-Modulen in Qiata 2.0. Während alle File-Transfers und Team-Transfers in Qiata dauerhaft und nachvollziehbar in einem Audit-Log festgehalten sind, stehe im PersonalSpace allen Berechtigten ein für die persönliche Nutzung reservierter Bereich zur Verfügung, so der Anbieter.

PersonalSpace greift auf die Grundfunktionen des WebDAV-Protokolls zurück. Somit soll es der Nutzer direkt als virtuelles Laufwerk in sein Betriebssystem einbinden können. Dabei befinden sich die Daten laut Secudos auf einem Laufwerk von Qiata.

Über die neue Windows-Version des Desktop Clients sowie über einen Web-Browser könne der Nutzer Dateien oder Ordnerstrukturen aus dem PersonalSpace mit Dritten teilen. Der Desktop Client sowie der Web-Browser verarbeiten die Prozesse im Hintergrund. Es reiche also aus, wenn die Datei auf Qiata vorhanden ist – ein extra Down- und Upload sei nicht notwendig.

Der offene WebDAV-Standard ermögliche die Nutzung diverser Apps für Smartphones und Tablets. Diese Apps sollen vielfältige Funktionen bieten, um auf PersonalSpace-Dateien von überall sicher zugreifen zu können. Darüber hinaus lassen sich Dateien von mobilen Endgeräten in den PersonalSpace laden und von dort aus weiterverarbeiten, so der Anbieter.

Auch das hauseigene Betriebssystem Domos erhält mit dem letzten Release einige Änderungen: Neben einem überarbeiteten Backup-Restore-Konzept, mit dem zum Beispiel eine skriptgesteuerte Wiederherstellung des Systems möglich sei, soll hier zukünftig eine Vielzahl verschiedener Schnittstellen zu externen Anwendungen verfügbar sein, unter anderem auch zu externen Cloud-Diensten.

Qiata 2.0 biete die Möglichkeit, über eine neue Schnittstelle eine SSO-Umgebung (Single-Sign-on) einzubeziehen. Durch SSO könne der Nutzer nach einer einmaligen Authentifizierung an seinem Arbeitsplatz auf alle Dienste, für die er lokal berechtigt ist, zukünftig ohne zusätzliche Anmeldung zugreifen.

Die SSO-Schnittstelle in Qiata ermöglicht laut Anbieterangaben die Nutzung des Kerberos-Protokolls, eines standardisierten Authentifizierungsmechanismus zur schnellen und einfachen Anmeldung an einem System. Eine entsprechende SSO-Umgebung ist Voraussetzung für die Nutzung dieser Schnittstelle.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.secudos.de.

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