+++ Produkt-Ticker +++ Die Bedrohung von Unternehmen und privaten Nutzern durch Ransomware hat 2014 einen neuen Höhepunkt erreicht. Daher hat Bitdefender nach eigenem Bekunden mit Anti-Cryptowall eine kostenlose Software veröffentlicht, die Infrastrukturen und Endgeräte in Kombination mit einem Antiviren-Programm vor Angriffen solcher Verschlüsselungs-Trojaner schützt.

Diese sei auch wirksam gegen einen Befall mit der ersten und zweiten Generation von Cryptowall, einem Klon von Cryptolocker, der bislang bekanntesten und schädlichsten Variante dieser Schadsoftware. Das Programm kann ab sofort kostenlos unter labs.bitdefender.com/projects/cryptowall-vaccine-2/bitdefender-offers-cryptowall-vaccine/ für alle unterstützten Windows-PCs heruntergeladen werden.

 

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Cyberkriminalität ist ein Millionengeschäft, so der Hersteller. Seit einigen Jahren sei Ransomware besonders populär. Diese Programme würden als Trojaner in Computer eingeschleust und verschlüsseln die dort gespeicherten Daten. Der Nutzer habe damit keine Chance mehr, auf sie zuzugreifen.

 

Bei Zahlung eines Lösegelds (englisch: Ransom), oftmals mittels Bitcoins, erhalte der geschädigte Nutzer eventuell den Schlüssel, um seine Daten wieder zugänglich zu machen. Im ungünstigsten Fall werde trotz der Lösegeldzahlung der Schlüssel nicht zur Verfügung gestellt, oder der Trojaner zerstöre die Daten sogar unwiederbringlich, so der Hersteller.

 

Besonders für Unternehmen könne dies existenzbedrohend sein. Die Urheber einer der bekanntesten Ransomware-Varianten, Cryptolocker, hätten nach Expertenschätzung 2014 weltweit Lösegelder in Höhe von drei Millionen Dollar von Betroffenen erpresst. Dieser zweifelhafte Erfolg löste nach Aussage des Herstellers eine Welle von noch ausgefeilteren Cryptolocker-Kopien wie Cryptowall, Citroni und Torlocker aus. Auch Android-Nutzer seien immer wieder massiven Ransomware-Attacken ausgesetzt.

 

Die besondere Gefahr der heutigen Generation von Ransomware liegt nach Angaben des Herstellers darin, dass Nutzer nichts davon mitbekommen, dass der Virus auf ihren Rechner oder das mobile Gerät eingeschleust wird, da dies mittels Exploit-Kits über den Web-Browser beziehungsweise dessen Plug-ins geschieht.

 

In Kombination mit Server-Polymorphismus und Bereitstellungsinfrastrukturen von Unternehmen stelle Ransomware eine große Herausforderung für Anbieter von IT-Sicherheitslösungen dar. Mit Anti-Cryptowall hanr Bitdefender nun eine Lösung bereitgestellt, die Angriffe von bekannten Verschlüsselungs-Trojanern abwehrt – inklusive der ersten beiden Generationen von Cryptowall. Bei Entdeckung neuer Versionen von Cryptowall werde Bitdefender die Software entsprechend aktualisieren.

 

Für einen umfassenden Schutz vor Bedrohungen durch Schadsoftware sei eine aktuelle Antiviren-Software unverzichtbar, so der Hersteller. Erhöhte Sicherheit biete auch die Verschlüsselung von Daten durch den Nutzer selbst. Bitdefender biete in seiner Lösung „Total Security“ die Möglichkeit, auf dem Rechner verschlüsselte und passwortgeschützte logische Laufwerke („Datentresore“) zu erstellen, um Daten dort sicher abzuspeichern.

 

Um für einen eventuell dennoch möglichen Befall mit Ransomware vorzusorgen, sollten Anwender regelmäßig Backups durchführen, um Kopien ihrer wichtigen Daten an einem sicheren, nicht mit dem Internet verbundenen Ort vorzuhalten.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.bitdefender.de.

Die Urheber einer der bekanntesten Ransomware-Varianten, Cryptolocker, haben nach Expertenschätzung 2014 weltweit Lösegelder in Höhe von drei Millionen Dollar von Betroffenen erpresst. Dieser zweifelhafte Erfolg löste eine Welle von noch ausgefeilteren Cryptolocker-Kopien wie Cryptowall, Citroni und Torlocker aus. Bild: Bitdefender