Der von KTI Networks neu vorgestellte Industrie-Switch KGS-1260 soll laut Hersteller die Sicherheit und den Ausfallschutz in der industriellen Kommunikation erhöhen. Die vier dualen Glasfaser-Ports (100/1.000 MBit/s) erlauben den Aufbau redundanter Ringstrukturen. Ebenso soll die Möglichkeit, zwei redundante Stromquellen an den Switch anzuschließen, für eine Minimierung des Ausfallrisikos sorgen.

KTI bringt mit dem KGS-1260/G und KGS-1260/I zwei Varianten des neuen Industrie-Switches auf den Markt. Beide habe man erfolgreich auf Schock und Vibration (30G) getestet, so der Hersteller weiter. Auf diese Weise eignen sich beide Modelle für Umgebungen, in denen neben Vibrationen, Fliehkräfte, Kollisionen oder große Beschleunigung eine Rolle spielen.

Die Funktion Automatic Laser Shutdown soll zudem Augenverletzungen am Glasfaser-Port verhindern und für Sicherheit beim Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen sorgen. Mit dem Verpolungsschutz, der ein falsches Anschließen der DC-Stromzufuhr verhindern soll, verfügt der Industrie-Switch über eine weitere Sicherheitsfunktion.

Der Relay Output ermögliche außerdem die Ausgabe von Alarmsignalen an externe Endgeräte wie beispielsweise einer Alarmanlage. Mit einem Versorgungsbereich von 12 bis 60 Volt sind beide Modellvarianten laut Hersteller hinsichtlich der Eingangsspannung flexibel einsetzbar.

Nach KTI-Angaben verfügt der KGS-1260/I über die Zertifizierungen IEC 61850-3 und IEEE 1613. Die IEC 61850-3 definiert die allgemeinen Anforderungen in Bezug auf intelligente elektronische Geräte (IED) für die Energieversorgungskommunikation und -automatisierung in Umgebungen von Kraftwerken und Umspannwerken.

Weitere Informationen finden sich unter www.kti.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.