Mit dem Mobilfunk-Router 1790-4G baut Lancom sein Portfolio weiter aus. Der VPN-Router unterstütze LTE-Advanced (CAT.6) mit bis zu 300 MBit/s im Download. Für die Anbindung eines externen Modems verfügt das Gerät über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Nach Bekunden des Herstellers lässt sich der 1790-4G autark betreiben oder über die Lancom Management Cloud (LMC) automatisiert in eine SD-WAN-Installation integrieren.

Aufgrund des integrierten LTE-Modems eigne sich der Router für eine professionelle und schnelle Internetanbindung für Unternehmen an Standorten ohne DSL-Verfügbarkeit. Für einen optimalen Mobilfunkempfang in Räumen mit schlechtem Empfang lassen sich zusätzliche externe LTE-Antennen anschließen.

An Sicherheitsfunktionen verfügt der Router laut Hersteller über eine Stateful Inspection Firewall sowie Intrusion Prevention und Denial of Service Protection. Darüber hinaus unterstütze der 1790-4G Virtualisierung über Advanced Routing und Forwarding (ARF) und stelle so bis zu 16 virtuelle Netze mit individuellen Eigenschaften für DHCP, DNS, Routing und Firewall bereit. Dank Dual-Stack-Implementierung lässt er sich in reinen IPv4-, reinen IPv6- oder in gemischten Dual-Stack-Netzwerken einsetzen, so der Hersteller weiter.

Wie alle aktuellen Lancom-Produkte besteht auch beim 1790-4G die Möglichkeit, diesen über die kostenlosen Management-Tools LANconfig und LANmonitor zu betreiben oder in die LMC zu integrieren. Mit LMC lassen sich laut Herstellerangaben ganze Netzwerke (WAN, LAN, WLAN) hochautomatisiert per SDN (Software-Defined Networking) aus der Cloud aufsetzen, überwachen und verwalten. In einem SD-WAN richtet Lancom nach eigenen Angaben sichere VPN-Verbindungen zwischen den Standorten automatisch ein – inklusive Netzwerkvirtualisierung über Weitverkehrsstrecken.

Weitere Informationen finden sich unter www.lancom-systems.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.