Der deutsche Netzwerkausrüster Lancom hat sein Portfolio um die zwei neuen WLAN-Access-Points OAP-1700B und OAP-1702B erweitert. Bei den beiden Lösungen handelt es sich um zwei Outdoor-Geräte, die für Gigabit-WLAN im Freien, etwa für Outdoor-Hotspots mit vielen Nutzern, und die professionelle WLAN-Ausleuchtung von Freiflächen sorgen sollen. Auch Punkt-zu-Punkt-Strecken (P2P) für die Anbindung entlegener Gebäude oder die Breitbandversorgung lassen sich laut Hersteller mit den beiden Modelle realisieren.

Beide Dual-Radio Enterprise Access Points funken sowohl über 802.11ac Wave 2 (Wi-Fi 5) im 5-GHz-Band als auch gemäß 802.11n (Wi-Fi 4) im 2,4-GHz-Band, so der Hersteller. Weiter unterstützen beide Lösungen 4×4 Multi-User MIMO und erreichen im Kombibetrieb einen Datendurchsatz von bis zu 2.183 MBit/s. Darüber hinaus soll ein zusätzliches BLE-Funkmodul (Bluetooth Low Energy) die Grundlage für moderne BLE-Beaconing-basierte Anwendungen bieten.

Laut Lancom verfügen beide Modelle über identische Leistungsmerkmale. Der Unterschied liege lediglich im Antennendesign. Während der OAP-1700B mit integrierten Sektorantennen ausgestattet ist, sollen die acht externen Rundstrahlantennen des OAP-1702B eine flächendecken Ausleuchtung ermöglichen. Alternativ montierte Sektorantennen lassen zudem eine entsprechend engere beziehungsweise weitere Abdeckung des Funkbereichs zu, so Lancom weiter.

Für den Einsatz unter extremen Bedingungen sind beide Modelle mit einem IP67-Schutzgehäuse ausgestattet und so vor Staub und Strahlwasser geschützt. Den erweiterten Temperaturbereich gibt der Netzwerkausrüster von -33 °C bis +70 °C an. Die Stromversorgung er über PoE (IEEE 802.3at) möglich.

An Sicherheitsmerkmalen verfügen beide Access Points über WPA3-Personal, IEEE 802.1X (WPA3-Enterprise, WPA2-Enterprise) sowie IEEE 802.11i mit WPA2- und AES-Verschlüsselung, so Lancom. Zudem unterstützen die WLAN-Lösungen Virtualisierungsfunktionen wie Multi-SSID und VLAN. Der Betrieb der Access Points sei entweder autark, via WLAN-Controller oder per Lancom Management Cloud (LMC) möglich.

Weitere Informationen finden sich unter www.lancom-systems.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.