Der Verkabelungshersteller Leviton hat nach eigenen Angaben das Leistungsspektrum in seiner europäischen Rechenzentrumsfabrik um eine neue, höhere Euro-Klassifizierung für vorkonfektionierte 12-Faser-Vernetzungskabel erweitert. Damit bringt Leviton ein Glasfaser-Vernetzungskabel der höheren Euro-Brandschutzklasse B2ca auf den Markt und standardisiert seinen gesamten Bestand an vorkonfektionierten Vernetzungskabeln nach dieser BauPVO-Klassifizierung.

Mit der Herstellung dieser B2ca-Glasfaserkabel wolle man eine maximale Reaktionsfähigkeit für Kunden mit kurzfristigen Netzwerk-Errichtungen oder -Erweiterungen gewährleisten, so der Hersteller weiter. Die Verwendung einer Verkabelung der höheren Euroklasse B2ca bei der Montage biete sowohl einen besseren Schutz der Anlagen und des Personals im Notfall als auch eine größere Einheitlichkeit für die Manager, die für Anlagen in mehreren Ländern mit unterschiedlichen Standards oder Euroklassen-Anforderungen verantwortlich sind.

Die Eca- und Cca-Produkte werden laut Leviton im Januar 2020 eingestellt und durch die leistungsstärkeren B2ca-Produke ersetzt. Die neuen B2ca-Verkabelungen sind ab sofort erhältlich. Der Service-Umfang bleibe unverändert bestehen. Weitere Informationen unter anderem zu Einzelanfertigungen stehen auf www.leviton.com/ns/EMEA zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.