Dell hat nach dem Zusammenschluss mit EMC (inklusive der Unternehmensbereiche VMware und RSA) sein neues Portfolio für Endpoint Data Security und Management vorgestellt. Das Dell-EMC-Portfolio für Endgerätesicherheit umfasst Lösungen von Dell, Mozy, RSA und der VMware-Tochter Airwatch. Die Lösungen decken die Aspekte Datenschutz, Identity Assurance, Threat Detection und Response sowie UEM (Unified-Endpoint-Management) ab.

Mit dem umfassenden Portfolio an Cyber-Security- und Endpoint-Management-Lösungen will Dell den Unternehmen helfen, stabilen Datenschutz zu gewährleisten und die Arbeitsgeschwindigkeit, Flexibilität und Produktivität der mobilen Mitarbeiter zu verbessern. Dazu, so Dell, liefere man alle Tools, die ein Unternehmen zum Schutz der Daten und für die proaktive Erkennung von Bedrohungen benötigt.

Das neue Portfolio besteht aus den vier Säulen Datenschutz, Identity Assurance (Sicherstellung der Identität des Endanwenders), Threat Detection and Response (Erkennung von Bedrohungen und Angriffsabwehr) sowie UEM (also gemeinsame Verwaltung mobiler und herkömmlicher Endgeräte im Unternehmen).

Für den Datenschutz soll die „Dell Data Protection Endpoint Security Suite Enterprise“ sorgen. Sie bietet Authentifizierung, Datenverschlüsselung auf Dateiebene und erweiterte Prävention.

Hinzu gesellen sich Mozyenterprise und Mozypro. Sie bieten laut Dell eine sichere, Cloud-basierte Datensicherung für Laptops, Desktops und kleine Server in dezentralen oder kleinen bis mittleren Unternehmen. Dank einer stabilen Verschlüsselung ermögliche es Mozy, die Cloud ohne Gefahr einer Kompromittierung der Daten zu nutzen, und sorge für die geräteübergreifende Synchronisation von Dateien.

Für Identity Assurance bietet RSA mit Securid Access eine starke Authentifizierung mit kontextbasierter Zugriffssteuerung und Single Sign-on (SSO). Dies soll einen sicheren und bequemen Zugriff auf Web- und SaaS-Anwendungen, native mobile Apps und traditionelle Unternehmensressourcen gewährleisten.

Im Bereich Threat Detection and Response wiederum nutze RSAs neue Lösung Netwitness Endpoint eine Verhaltensanalyse und maschinelles Lernen, um Unternehmen bei der schnellen Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen und Malware zu unterstützen.

Airwatch Unified Endpoint Management schließlich dient dem Over-the-Air-Endpoint-Management über alle Plattformen hinweg, laut Hersteller einschließlich eines vollständigen Windows-Lifecycle-Managements aus der Cloud. Dazu zählten das Management von Konfigurationen, die Softwareverteilung, Betriebssystem-Patches sowie die Client-Sicherheit.

Airwatch Unified Endpoint Management ermöglicht es nun, stationäre wie auch mobile Windows-10-Clients zusammen mit anderen Mobilgeräten per Mobile-Device-Management (MDM) zu verwalten. Bild: Dell EMC

Airwatch Unified Endpoint Management ermöglicht es nun, stationäre wie auch mobile Windows-10-Clients zusammen mit anderen Mobilgeräten per Mobile-Device-Management (MDM) zu verwalten. Bild: Dell EMC

Die Lösung ermögliche es der IT, Sicherheits-Patches und Betriebssystem-Updates schneller bereitzustellen, Software zuverlässiger zu installieren und die betrieblichen Prozesse auf allen Geräten zu konsolidieren. Unternehmen, die sowohl Dell Data Protection als auch Airwatch einsetzen, könnten die Compliance-Berichterstattung von der Airwatch-Konsole aus durchführen, wenn Dell Data Protection aktiv ist und ein Device schützt.

Mozyenterprise und Mozypro sind ab sofort über die Vertriebsorganisation von Dell erhältlich. Die Lösungen von RSA und Airwatch sollen im Dezember auf den Markt kommen. Weitere Informationen finden sich unter www.dellemc.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.