UCC-Spezialist LogMeIn (Unified Communications and Collaboration) hat sein GoTo-Portfolio überarbeitet. Das neue GoToMeeting soll dank neuer Tools eine verbesserte Kontrolle bei Bereitstellung, Verwaltung und Sicherheit durch die IT-Abteilung ermöglichen. Darüber hinaus liefere die Lösung verlässliche Videofunktionen, eine ausgezeichnete Audio-Qualität sowie einen neuen Meeting Hub, der eine umfassende Meeting-Diagnostik und zusätzliche KI-Basierte (künstliche Intelligenz) Übertragungsfunktionen bereitstellt.

Für die Weiterentwicklung des Portfolios hat LogMeIn nach eigenen Angaben das Feedback von Zehntausenden Kunden eingeholt, um die Anwendererfahrung als auch die Verwaltung durch die IT weiter zu verbessern.

So soll der Hub den Nutzer dabei unterstützen, seinen Arbeitstag übersichtlicher zu gestalten, indem er einen einzigen Arbeitsbereich für alle Meetings erhält. Dort findet er alle Informationen, Diagnosen und Chat-Optionen zum Meeting. Zudem sei es möglich über den Hub Meetings zu planen und zu starten.

Unabhängig davon, ob es sich um ein regelmäßiges oder einmaliges Meeting handele: Meeting-Hosts können laut Hersteller mehrere persönliche Besprechungsräume mit individuellem Branding erstellen, die Teams jederzeit nutzen können. Darüber hinaus biete GoToMeeting auch Kalender-Plugins und Integrationen mit Office 365, GSuite Calender, Salesforce etc. und unterstütze weiterhin Integrationen mit Tools wie Slack oder Zoho.

Das neu konzipierte Video-First-Design macht nach Herstellerangaben das Abhalten von Videokonferenzen einfacher denn je. So stelle die Lösung wichtige Funktionen in den Vordergrund, etwa das Verlassen des Meetings und die Option zu sehen, was geteilt wird.

Hosts haben darüber hinaus die Möglichkeit, mehrere Kameraansichten auszuwählen, sowie von neuen Bedienfunktionen, etwa Screenshot und Raus- oder Reinzoomen, zu profitieren. Auch sei es für Meeting-Organisatoren möglich, Notizen innerhalb der GoToMeeting-Sitzung in Echtzeit zu machen. Bei der Aufzeichnung der Konferenz lassen sich Notizen laut LogMeIn via der Funktion Notizaufnahmen mit einem Zeitstempel versehen, um eine anschließende Überprüfung und Bearbeitung zu ermöglichen. Neben den manuell erstellten Notizen durch den Host erstelle das System außerdem automatisch Empfehlungen für KI-basierte Action Items. Notizen lassen sich außerdem speichern und nach der Besprechung tauschen sowie in die bevorzugten Systeme der Kunden übertragen.

Aufgrund der unbegrenzten Cloud-Aufzeichnung sollen Anwender keinen Moment ihres Meetings mehr verpassen. Protokolle erlauben zudem eine übersichtliche Zusammenfassung, so der Hersteller weiter. Auch sei es möglich, Präsentationsfolien automatisch während des Meetings zu erstellen und in einem herunterladbaren PDF zu teilen. Ebenso einfach könne man auch Transkripte, Notizen und Videos anzeigen, herunterladen und freigeben.

Mit der Überarbeitung seiner Lösung hat LogMeIn nach eigenen Angaben die Diagnosemöglichkeiten für Administratoren verbessert. Sie sollen nun die Audio- und Videoqualität überwachen sowie Ursachen für Qualitätsbeeinträchtigungen identifizieren und beheben können.

Weitere Informationen finden sich unter www.gotomeeting.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.