Das Arbeiten im Team und von verschiedenen Standorten aus bietet Mitarbeitern laut LogMeIn eine ganze Reihe von Vorteilen – sofern sie für diese Arbeitsweise die geeigneten Tools an die Hand bekommen. Hierzulande herrscht in den Büros jedoch noch Nachholbedarf, was den Einsatz effizienter Collaboration-Anwendungen angeht, so das Ergebnis einer Studie des Anbieters von UCC-Lösungen (Unified Communications and Collaboration). Im Rahmen der Studie hat der Hersteller das Arbeitsverhalten von 200 Wissensarbeitern in deutschen Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Größen untersucht und unter anderem gefragt, welche Vorteile die Teilnehmer persönlich aus der Arbeit in einem Team zögen.

60 Prozent gaben an, dass sie es schätzen, verschiedene Perspektiven in die Arbeit einfließen lassen zu können. Für mehr als die Hälfte (52 Prozent) spielt es zudem eine große Rolle, die anfallende Arbeitslast auf mehrere Schultern zu verteilen, so die Studie. Eine signifikante Erhöhung der Effizienz und der Motivation bei der Arbeit stellten 33 beziehungsweise 23 Prozent der Studienteilnehmer fest.

Allerdings zeigt die Umfrage laut LogMeIn ebenfalls, dass viele Büroangestellte nicht in ausreichendem Maße moderne Technologien nutzen, die ihnen eine passende Unterstützung bieten würden. Als bevorzugte Kommunikationswege unter Mitarbeitern am Arbeitsplatz nennen 68 Prozent den persönlichen Direktkontakt und 22 Prozent die E-Mail. Über Chat-Lösungen oder Video-Kommunikation tauschen sich hingegen nur 15 beziehungsweise zwölf Prozent mit ihren Kollegen aus.

LogMeIn empfiehlt daher Unternehmen, verstärkt auf Collaboration-Tools zu setzen, auch um eine entsprechende Kultur zu fördern. Laut der Studie gaben lediglich 20 Prozent der Befragten an, Collaboration-Anwendungen am Arbeitsplatz zu verwenden, um sich mit Kollegen auszutauschen. 36 Prozent der Studienteilnehmer beklagten sogar, dass es an ausreichender Kommunikation zwischen ihren Mitarbeitern und Arbeitskollegen fehle. Hier sieht der UCC-Anbieter nach eigenen Angaben noch erhebliches Potenzial, die Prozesseffizienz und Interaktion zwischen den Mitarbeitern zu verbessern.

Mit der richtigen Technik sei es beispielsweise möglich, die Teamarbeit zwischen Kollegen einfacher und effizienter zu gestalten. So helfe ein Videokonferenz-Tool beispielsweise dabei, die räumliche Distanz zu verringern, sich detailliert auszutauschen und letztendlich besser zusammenzuarbeiten. Unternehmen, die eine moderne UCC-Plattform als All-in-One-Lösung verwenden, erlauben es laut LogMeIn ihren Mitarbeitern zudem, reibungslos zwischen Telefon, Chat und Videokonferenzen zu wechseln und so Zeit und Geld zu sparen.

Weitere Informationen finden sich unter www.goto.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.