Malwarebytes, Spezialist für die Vermeidung und Behebung von Schadsoftware, hat Version 4.0 seiner gleichnamigen Software für Endverbraucher vorgestellt. Die neue Version arbeitet laut Hersteller wesentlich intelligenter und schneller. Dabei benötige sie nur halb so viel CPU-Power wie die Vorgängerversion. Zugleich habe man das Interface intuitiver und informativer gestaltet.

Für Windows umfasst Malwarebytes 4.0 laut Hersteller mit Katana die „bisher intelligenteste Erkennungsmaschine“ des Anbieters. Diese untersuche das Verhalten neuer, oft polymorpher Bedrohungen und blockiere sie, bevor traditionelle Antiviren-Technik überhaupt erkenne, dass sie existieren.

Die Software geht laut Bekunden von Malwarebytes über herkömmliche AV-Produkte hinaus: Sie bringe mehrere Schutz- und Erkennungsschichten zum Einsatz, darunter proaktive Ransomware-Technik, Schutz vor bösartigen Websites und Anti-Exploit-Funktionen. Dies kombiniere man zu einer ganzheitlichen Schutzlösung über Angriffsvektoren hinweg. Mittels der hauseigenen Link-Technik entferne die Lösung alle Malware-Spuren von infizierten Computern.

Zu den wichtigsten Funktionen von Malwarebytes 4.0 zählen laut Herstellerangaben:

  • Eine verbesserte Zero-Hour-Erkennung melde neue Bedrohungen, sobald sie auftreten und bevor sie Schaden anrichten können.
  • Die erweiterte Malware-Erkennung blockiere große Mengen an Schadsoftware für umfassenderen Schutz.
  • Die signaturlose Verhaltenserkennung identifiziere neueste Varianten gefährlicher Malware-Familien, die eine Signaturerkennung durch Laufzeitpakete, Verschleierung und Verschlüsselung von Signaturen umgehen. Dies biete sofortigen Schutz vor neuen Bedrohungen, die eine herkömmliche Anitvirenlösung nur schwer aufspüren könne.
  • Ein schnellerer Prozess zur Bedrohungsdefinition erstelle automatisch Bedrohungssignaturen, was die Identifizierung einer neuen Bedrohung drastisch beschleunigen soll.
  • Die völlig neu gestaltete Benutzeroberfläche sei intuitiv, informativ und übersichtlicher.
  • Eine Bedrohungsstatistik ermögliche es Nutzern, in Echtzeit zu sehen, welche Bedrohungen Malwarebytes blockiert.
  • Ein dynamischer Security-News-Feed informiere die Anwender über die neuesten Bedrohungen und andere IT-Sicherheitsthemen.
  • Automatisierung senke den Update-Aufwand.

Weitere Informationen finden sich unter www.malwarebytes.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.