Anstatt alle Maschinen- und Sensordaten direkt in die Cloud zu senden, gewinnt die Vorverarbeitung der Daten am Rande des Netzwerks – Edge Computing – zunehmend an Bedeutung. Anstelle einer großen Menge an Rohdaten überträgt das Netz nur noch die daraus gewonnenen Ergebnisse in die Cloud-Anwendung. Eine solche dezentrale Netzwerkstruktur spart Bandbreite und bietet mehr Echtzeitfähigkeit, da die Latenzzeiten bei der Übertragung über das Internet wegfallen. Die Lösung namens mbEdge ist ein Software-Baukasten aus dem Haus MB Connect Line, der die Industrie-Router mbNet und mbNet.rokey zu einem Edge Gateway erweitert.

Die zusätzlichen Funktionen der Datenerfassung und -verarbeitung ermöglichen es den Anwendern laut dem Hersteller, die Remote-Installationen wesentlich vielfältiger und flexibler zu nutzen. mbEdge basiere auf anerkannten und bewährten Standards wie der Docker-Container-Technik und der grafischen Entwicklungsumgebung Node-RED. Das System unterstützt laut MB Connect Line die gängigen Cloud-Plattformen sowie verschiedene Kommunikationsprotokolle wie OPC-UA, S7-ISOTCP, Modbus-TCP und MQTT.

Der Hersteller will die Lösung auf der Hannover Messe in Halle 8 am Stand A04/1 zeigen. Weitere Informationen stehen unter www.mbconnectline.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.