Sophos hat zum Mobile World Congress in Barcelona Mobile 7 vorgestellt. Die EMM-Lösung (Enterprise-Mobility-Management), ab März 2017 verfügbar, erweitert laut Hersteller die Container-Unterstützung für Android Enterprise (vormals Android for Work). Die Software ermögliche es IT-Administratoren zudem, IoT-Geräte (Internet of Things) über die Cloud-basierte Management-Plattform Sophos Central zu verwalten.

Sophos Mobile 7 kommt laut Hersteller mit Anti-Phishing-Technik, um Benutzer vor bösartigen Links in E-Mails und Dokumenten zu schützen und die Sicherheit der hauseigenen Android-Security- und Anti-Malware-Apps zu verbessern. Zudem umfasse die jüngste Version Erweiterungen für die Secure-Workspace- und Secure-Email-Apps. Der Anwender könne nun verschlüsselte Dokumente im Office-Format öffnen, anzeigen und bearbeiten, ohne den verschlüsselten Container zu verlassen.

In puncto IoT biete man nun grundlegende Management-Funktionen für Organisationen, die Lösungen für Android- oder Windows-10-IoT-Geräte benötigen. Zum Funktionsumfang zähle die Anwendung von Richtlinien, die Prüfung, ob eine Gerät online ist, eine Überwachung des Akkustandes und die Bestätigung oder Aktualisierung der Firmware. Damit biete man eine kostengünstige Möglichkeit, Management- und Sicherheitsfunktionen für IoT-Projekte bereitzustellen und ein Management-Framework zu schaffen, das sich in industrielle und kommerzielle IoT-Umgebungen integrieren lässt.

Sophos Mobile 7 bietet nun grundlegende Management-Funktionen für Android- wie auch Windows-10-basierte (Bild) IoT-Geräte. Bild: Sophos

Sophos Mobile 7 ist das jüngste von einer wachsenden Anzahl von Produkten, die über Sophos’ integrierte Management-Plattform namens Central zur Verfügung stehen. Dazu zählen auch die Sophos-Angebote XG Firewall, Endpoint Security, Intercept X, Email Security, Server Protection und Encryption.

Weitere Informationen finden sich unter www.sophos.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.