Riverbeds neue Lösung SaaS Accelerator zielt darauf ab, die Performance führender SaaS-Anwendungen wie Office 365, Salesforce, ServiceNow und Box zu verbessern. Der Anbieter stellt eine Beschleunigung bis um den Faktor 10 in Aussicht. In Kombination mit Riverbeds hauseigenem End User Experience Monitoring könne man nun die Leistung von SaaS-Anwendungen direkt in Echtzeit messen, überwachen und dann per SaaS Accelerator optimieren.

SaaS Accelerator ermöglicht es laut Riverbed, die Bedienbarkeit der SaaS-Angebote und letztlich sogar die Geschäftsergebnisse zu verbessern, indem die Software Unterbrechungen verhindert und Performance-Lücken schließt. Denn so bleibe die Mitarbeiterschaft vernetzt, zufrieden und produktiv. Profitieren sollen davon insbesondere Unternehmen, deren Mitarbeiter mobil, von Zweigstellen oder von Kundenstandorten aus arbeiten und dabei oft SaaS-Server kontaktieren.

Eine weitere Zielgruppe sind Unternehmen mit Sicherheitsstandards, die vorgeben, dass der gesamte SaaS‑Traffic über das eigene Rechenzentrum laufen muss. In solchen sternförmigen Architekturen leidet die Belegschaft häufig unter Latenzproblemen. Diese, so Riverbed, könne man durch SaaS Accelerator beseitigen.

Das Angebot umfasst laut Riverbed-Angaben alle Funktionen der hauseigenen WAN-Optimierungslösung SteelHead. Grundlage sei dieselbe Plattform, SaaS Accelerator sei aber speziell ausgelegt auf die Daten-, Anwendungs- und Transportoptimierung des SaaS-Datenverkehrs. Damit gewährleiste die Lösung eine sichere und umfassende Optimierung über das hybride WAN und das Internet bis zum SaaS-Provider. Zudem lasse sich mittels der Funktion GeoIQ der Zugriff auf Office-365-Postfächer beschleunigen.

Als Cloud‑basierte Lösung ist SaaS Accelerator laut Anbieter innerhalb von Minuten verfügbar. Ein Anwender von Riverbeds SD-WAN könne die Lösung mit nur einem Klick über die Management-Konsole aufrufen.

Weitere Informationen finden sich unter www.riverbed.com.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.