Bitdefender hat mit Gravityzone HD eine neue, mehrschichtige „Next-Generation Endpoint Protection“-Plattform auf den Markt gebracht. Sandboxing und ein neues Modul namens Hyperdetect sollen Unternehmen vor hochentwickelter Malware und Angriffen schützen, die den traditionellen Endpoint-Security-Lösungen entgehen.

Gravityzone HD zeichnet sich laut Bekunden von Bitdefender durch besonders hohe Erkennungsraten und optimierte Kontextinformationen zu Bedrohungen aus. Die Lösung blockiere hochentwickelte Malware noch vor der Ausführung und biete Detailinformationen zu relevanten Vorfällen. Dazu vereine sie Machine-Learning-Algorithmen in der Cloud wie auch auf dem Endgerät, Verfahren zur Abwehr von Exploits sowie eine Überwachung des Prozessverhaltens mittels eines integrierten, modularen Agenten.

Mit Hyperdetect verfüge die Lösung nun über eine zusätzliche Sicherheitsschicht. Diese zielt darauf ab, in Echtzeit verdächtige Aktivitäten zu identifizieren, diese zu melden sowie Hinweise auf Kompromittierungen (Indicators of Compromise, IoCs) frühzeitig sichtbar zu machen.

Zudem umfass Gravityzone HD einen integrierten Sandbox Analyzer. Dieses Modul soll es dem ndgerät ermöglichen, verdächtige und blockierte Dateien automatisch an eine Sandbox zur Analyse weiterzuleiten und gegebenenfalls schädliche Prozesse zu beenden oder schädliche Änderungen zurückzusetzen.

Alle Sicherheitsdienste sind per Gravityzone-Administrationsoberfläche zu verwalten. Das Security-Team habe damit laut Bitdefender einen weitaus genaueren Einblick in unautorisierte oder verdächtige Anfragen des Betriebssystems, in Tarnmaßnahmen von Malware sowie in unerwünschte Verbindungen zu den C2-Servern (Command and Control) der Angreifer. Dies soll vermeiden, dass IT-Organisationen durch die Kombination von Sicherheitslösungen, die nicht aufeinander abgestimmt sind, an Effizienz einbüßen. Gravityzone HD ist ab sofort verfügbar.

Weitere Informationen finden sich unter www.bitdefender.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.