BMC hat sein TrueSight-Portfolio aktualisiert. Dieses soll es IT-Teams erleichtern, künstliche Intelligenz für den IT-Betrieb (Artificial Intelligence for IT Operations, AIOps) im Unternehmen einzuführen und auszubauen, lokal wie auch in der Cloud. Die TrueSight-Lösungen nutzen laut BMC maschinelles Lernen (ML), um Analysen und die Automation des IT-Betriebs zu vereinfachen. In der aktuellen Version sollen erweiterte Event-Analysen den Zeitraum bis zur Ursachenerkennung halbieren. Dank schneller Identifikation anwendungsbezogener Event-Muster und -Anomalien könne das IT-Team die Anwendungs-Performance kontinuierlich optimieren.

Sogenannte „Business Service Views“ dienen der proaktiven Verwaltung der Nutzung, Kosten und Sicherheit der funternehmensinternen und der Cloud-Infrastruktur. Laut BMC lassen sich damit Ressourcenengpässe ebenso vermeiden wie eine Überprovisionierung, zugleich könne man infrastrukturbezogene Anwendungsfehler vermeiden.

Zugleich vermindere die Software die Risiken im Fall von Changes durch richtlinienbasierte Sicherheitsmechanismen. Die Integration in Change-Management-Workflows verbessere die Kontrolle und sorge für vollständig dokumentierte Audit-Trails.

Eine erweiterte Orchestrierung für die automatisierte Fehlerkorrektur von Events verkürze die Durchschnittszeit bis zur Fehlerbehebung (Mean Time to Repair, MTTR) um 50 Prozent. Die Software stelle automatisierte Workflows zur Fehlerkorrektur mit enger Integration zwischen AIOps-Prozessen zur Event-Beurteilung und -Orchestrierung bereit. Dies soll helfen, die Kosten des IT-Betriebs deutlich zu senken und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Die Software unterstützt laut Bekunden des Herstellers nun zudem Pivotal CloudFoundry, Kubernetes, SAP HANA und Oracle Enterprise Database.

Weitere Informationen finden sich unter www.bmc.com/aiops.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.