Toshiba hat ein Update von TMZC (Toshiba Mobile Zero Client) angekündigt. Administratoren sollen mit der neuen Version der Cloud-Computing-Lösung mobile Geräte leichter integrieren können. IT-Abteilungen richten beispielsweise über das Endgeräte-Management Zugriffsrechte für bestimmte Daten und Anwendungen flexibel ein und können sie so auch zentral kontrollieren.

Die neue Version ermögliche es, im Boot-Control-Server die Clients in organisatorische Einheiten zu gruppieren. Je nach Gruppe könne man die entsprechenden Einsatzszenarien widerspiegeln. Ein Fernzugriff auf das BIOS erlaubt es Administratoren laut Hersteller, jeden Client automatisiert zu aktualisieren, unabhängig vom auf dem Geräte befindlichen BIOS-Client.

Die neue TMZC-Version unterstützt laut Hersteller außerdem USB-Memory mit NTFS-Formatierung sowie verschiedene UC-Lösungen (Unified Communications), darunter Skype for Business. Auch sei es mit der aktuellen Version möglich, den Mitarbeitern vordefinierte WLANs zur Verfügung zu stellen.

So funktioniert Toshiba Mobile Zero Client: Der Benutzer schaltet das Gerät ein, das sich daraufhin mit einem vorab festgelegten LAN oder WLAN verbindet. Das Gerät fordert vom Toshiba-Service „Boot Control“ die Boot-Erlaubnis an. Nun wird das individuelle, sichere „Big Core“-Paket verschlüsselt, heruntergeladen und im Arbeitsspeicher entpackt. Der „Big Core“, ein Linux-Image mit VDI-Client (Virtual Desktop Infrastructure) von Citrix oder VMware, wird ausgeführt, und die Verbindung zum VDI-Server wird hergestellt.

Weitere Informationen finden sich unter www.toshiba.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.