Die Auswahl von Netzwerkkomponenten, die – wenn möglich – auch den zukünftigen Ansprüchen entsprechen, gestaltet sich aufgrund Faktoren wie technischer Fortschritt, Veränderungen der Dateninfrastruktur oder steigenden Sicherheitsanforderungen häufig als schwierig. Laut KTI Networks besteht eine Möglichkeit, dieser Entwicklung zu begegnen, im Einsatz von modularen Komponenten, die sich anpassen und erweitern lassen. Mit dem KGS-2422 hat der Netzwerkausrüster jetzt einen Switch vorgestellt, der dieses modulare Prinzip beherrschen soll.

Der Switch verfügt über drei Modulschächte, in die sich 8-Port-Module, einsetzen lassen. Auf diese Weise lasse sich der KGS-2422 je nach Bedarf vom 8- zum 16- oder zum 24-Port-Switch erweitern. Für die Bestückung der Modulschächte bietet KTI neun verschiedene 100/1.000-MBit/s-Kupfer- oder -Glasfasermodule an. Auf diese Weise sei es möglich, den Switch entweder mit reinen RJ45- oder Glasfasermodulen oder mit Kupfer- und Glasfaseranschlüssen auf einem einzigen Modul auszurüsten.

Bei den Glasfaseranschlüssen hat der Hersteller nach eigenen Bekunden mit SFP(LC)-, SC- und ST-Schnittstellen (Singlemode oder Multimode) den Fokus auf eine größtmögliche Flexibilität gelegt. Durch Austausch oder Ergänzung von Modulen lasse sich der Switch einfach auf- oder umrüsten. Durch die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Module und der damit verbundenen Kombinationsmöglichkeiten will KTI nach eigenen Angaben nahezu jede denkbare Port-Konfiguration ermöglichen.

Die Konfiguration des Switches ist über SNMP, Console, Telnet oder Web-Browser möglich. Dadurch lasse sich der KGS-2422 laut Hersteller auch im Netzwerk-Backbone oder für FTTx-Lösungen einsetzen. Neben seinen Layer-2-Funktionen, etwa VLAN, IGMP und RSTP, deckt der Switch auch Layer-3-Funktionen wie Routing, IPv4/IPv6 und IPv4 Multicast ab. Hinsichtlich der Stromversorgung ist der KGS-2422 als AC- oder DC-Variante erhältlich.

Weitere Informationen stehen unter www.kti.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.