Mit der Entwicklung weiterer Gateways will Moxa nach eigenen Angaben sein Engagement dabei untermauern, die Konvergenz von Betriebstechnik (Operational Technology, OT) und IT zu beschleunigen. Moxa hat eine Azure-IoT-Edge-Anbindung in seine Gateways integriert, um Microsoft-Azure-Anwendern eine einfach handzuhabende Lösung zur Erweiterung ihrer IT-Infrastruktur zu bieten und die Verbindung von OT-Daten zu ihren Industrieanwendungen zu unterstützen. Azure IoT Edge ermöglicht das sichere lokale Bereitstellen und Ausführen von Datenanalysen und künstlicher Intelligenz auf Feldgeräten ohne dauerhafte Cloud-Anbindung sowie die Übertragung von Felddaten in die Cloud für weitere Analysen.

Die Vorteile einer solchen Integration schließen laut Moxa sichere dezentrale Verbindungen ein, um die Installation an Außenstellen zu ermöglichen, sowie Connectivity, um es Industrieunternehmen zu ermöglichen, Daten mit der Cloud zu teilen und so die zentrale Geräteverwaltung auch für Linux-Umgebungen über Azure IoT Hub zu erzielen. Damit können Betreiber ihre IIoT-Anwendungen einfacher in Betrieb nehmen, verwalten, warten und skalieren, so Moxa.

Die Sicherheitsvorkehrungen von Moxas Edge-Geräten basieren laut Hersteller auf TPM 2.0 und IEC 62443-4-2. Zudem sei die Hardware auf raue Industrieumgebungen ausgelegt, sodass ihre Widerstandsfähigkeit beispielsweise gegen extreme Temperaturen und Vibrationen sichergestellt sei. Eine Fünfjahresgarantie für die Edge-Geräte sowie die zehnjährige Langzeitunterstützung industrieller Linux-Systeme sollen die IIoT-Lösungen zukunftssicher machen.

Die Integration von Microsoft Azure stelle sicher, dass Anwender ihre IIoT-Edge-Gateways einfacher in bestehenden Industrieumgebungen installieren können. Dazu sei auch das richtige Niveau an Produktintegration gefordert, um den Zugriff auf öffentliche oder private Cloud-Lösungen auf einfache Weise zu ermöglichen – mit der in Ende-zu-Ende-Sicherheit sowie skalierbarer Geräte-Management-Struktur.

Weitere Informationen stehen unter www.moxa.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.