Der Netzwerkhersteller Netgear hat mit Readynas OS 6.7 eine neue Version seines Betriebssystems für NAS-Systeme seiner Readynas-Reihe vorgestellt. Das neue OS soll Daten sichern und einen fünfstufigen Schutz, Readycloud für flexibles Filesharing sowie Readydr für Block-Level-Backup und Disaster Recovery bieten.

Zum Start des neuen Betriebssystems erweitert Netgear zudem seine Readynas-Familie um zwei neue Modelle der 420-Reihe. Die 6-Bay-Readynas 426 mit bis zu 60 TByte Speicher und die 8-Bay-Readynas 428 mit bis zu 80 TByte Speicherkapazität sollen die Performance und Skalierbarkeit der derzeitigen 2- und 4-Bay-Konfigurationen erweitern.

Laut Hersteller bietet Readynas OS 6.7 eine komplette Backup-Plattform auf Basis von Linux 4 für Unternehmensdaten, Datenbanken und virtuelle Maschinen. Public-Cloud Sync ermögliche zudem eine automatische, bi-direktionale Synchronisation zwischen sämtlichen Readynas-Modellen und öffentlichen Cloud-Services wie AWS, Amazon Cloud Drive, Dropbox und Google Drive. Dadurch sollen sich die Readynas-Systeme als mögliche Hybrid-Cloud-Lösung für kleine Unternehmen eignen, die Daten von On-Site-Speichern zur Cloud und umgekehrt sichern und synchronisieren wollen.

Mit dem aktuellen Betriebssystem bieten die Readynas-Modelle mit Netgear Readycloud auch eine sichere Private Cloud. Dabei handele es um eine sichere, VPN-basierte Personal Cloud für den lokalen und Fernzugriff auf Daten. Readycloud stelle eine kostenlose Möglichkeit des Filesharings und der Synchronisation bereit. Des Weiteren installiere das neue Readynas OS automatisch Readydr (Disaster Recovery), um im Notfall Daten mit minimalen Ausfallzeiten sicher wiederherzustellen. Readydr führe dazu inkrementelle, geplante Block-Level-Backups durch. Die Wiederherstellung erfolge auf eine zweite, kompatible Readynas. Dadurch stelle man auch bei den größten Backup-Dateien und -Datenbanken eine LAN-Replikation sicher.

Die beiden neuen Readynas-Modelle ermöglichen laut Netgear zudem RAID 50 (RN426)- sowie RAID 60 (RN428)-Konfigurationen, um die Performance zu steigern und vor Systemausfällen zu schützen. Das neue Betriebssystem stelle dazu eine flexible Konfiguration mit RAID-0-, -1-, -10-, -5-, -6-, sowie -50- und -60-Optionen zur Verfügung. Ein visuelles 3D-Konfigurationstool unterstütze Unternehmen zudem dabei, ihre Storage-Einstellungen zu optimieren und ihren Bedürfnissen anzupassen.

Weitere Informationen finden sich unter www.netgear.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.