Glasfaserverkabelungen sind schon lange nicht mehr nur beim Breitbandausbau oder in Rechenzentren zu finden, sie kommen vielmehr mittlerweile selbst in kleineren Netzwerken bis hin zu Privathäusern (Fiber to the Home) zum Einsatz. Auch wenn Glasfaserverbindungen ähnlich wie bei der Kupferverkabelung nach einer Installation eingemessen werden sollten, kann es im Betrieb durch verschmutze Steckverbinder zu Störungen kommen. Bisher war die passende Glasfaser-Messtechnik oft sehr teuer, und viele Netzwerkbetreiber und Installateure scheuten daher bisher eine solche Anschaffung.

Diese Thematik soll sich nach dem Willen des Anbieters NetPeppers mit einer Reihe von Glasfasertestern und Reinigungsprodukten ändern. Man will nach eigenem Bekunden eine Serie von Produkten zu günstigem Preis liefern, ohne an der Qualität oder Genauigkeit zu sparen.

Die OLT-Glasfasertester liefern nach Angaben von NetPeppers genaue Ergebnisse für eine standardkonforme Messung. Bild: NetPeppers

Mit den Glasfaser-Dämpfungsmesskits der OLT-Serie liege etwa die Investition für eine schnelle und zuverlässige Dämpfungsbudgetmessung bei teilweise deutlich unter der Hälfte der Investitionskosten bisheriger Dämpfungsmess-Kits auf dem Markt. Dabei liefern die OLT-Glasfasertester nach Angaben von NetPeppers genaue Ergebnisse für eine standardkonforme Messung und unterstützen alle gängigen Wellenlängen für Multimode (850/1300 nm) und Singlemode (1310/1550 nm). Die einfache Bedienung der OLT-Serie beim Einmessen, der Dokumentation sowie bei der Fehlersuche in Glasfasernetzen mache sie so zum praktischen Werkzeug für den Installateur und Netzbetreiber. Die OLT-Dämpfungsmess-Kits sind ab 400 Euro für die Multimode-Version und ab 750 Euro für die Quad-Version erhältlich.

Ein nützliches Tool ist laut dem Anbieter auch der VLP50, der als sichtbare Lichtquelle Glasfaserverkabelungen identifizieren kann und auf Durchgang prüft. Der VLP erkennt Verletzungen an der Ummantelung des Kabels oder die Unterschreitung von Biegeradien und macht dies durch den Austritt eines roten Laserlichtstrahls schnell als Fehlerquelle sichtbar.

Glasfaser-Steckverbinder können verschmutzen und damit die Verbindung stören. Daher empfiehlt es sich bei jeder Umstellung, die Glasfaserstecker zu reinigen ohne diese zu zerkratzen. Dazu dienen die „Push and Clean“-Reinigungsstifte, die der Anbieter ebenfalls im Portfolio hat. Sie sind für 2,5 mm wie auch für 1,25 mm starke Anschlüsse für 75 Euro erhältlich.

Weitere Informationen finden sich auf www.netpeppers.com/messtechnik-datennetzwerke/.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.