Xirrus: Lösungen für "Bring Your Own Device" und Mobile Computing

Das WLAN für BYOD fit machen

18. Dezember 2012, 07:34 Uhr   |  LANline/Dr. Wilhelm Greiner

Das WLAN für BYOD fit machen

WLAN-Spezialist Xirrus will Unternehmensnetzwerke für das Modethema BYOD (Bring Your Own Device) rüsten. Xirrus’ neue Lösungen bieten dafür Verbesserungen der Wireless-Performance mit granularer Anwendungssteuerung, so der Hersteller. So ließen sich auch unter hoher Last die vorgesehenen Antwortzeiten erzielen, und per Durchsetzung von Richtlinien könne die IT die Kontrolle zurückgewinnen.

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Das größte BYOD-Problem liegt laut dem Wireless-Hersteller nicht in der Netzwerk- oder Informationssicherheit, sondern schlicht in der Anzahl der Geräte, die ins Netzwerk drängen, und der damit verbundenen Belastung der WLAN-Infrastruktur. Xirrus hat deshalb in Zusammenarbeit mit seinen Kunden eine Strategie für die BYOD-Bereitstellungen entwickelt. Der Anbieter schlägt die folgenden fünf Schritte vor:

1. Ausbau der Wireless-Kapazitäten, um den Zuwachs an Nutzern und Geräten zu bewältigen: Kaum jemand, so Xirrus, überblicke noch, wer sich rechtmäßig mit dem Netzwerk verbindet. Ähnliches gelte für die Gerätevielfalt.

2. Kontrolle der Anwendungen, sodass Netzwerke auch unter hoher Last die vorgesehenen Antwortzeiten erzielen: Video und VDI (Virtual Desktop Infrastructure) erzeugten immer mehr Datenverkehr und belasteten somit das Netzwerk stärker als herkömmliche Anwendungen. Zudem seien die Anforderungen von Anwendungen, die Mitarbeiter auf ihren Geräten mit ins Netz bringen – wie beispielsweise Box, Evernote oder Icloud – häufig unbekannt und die Auswirkungen auf das Netzwerk damit kaum vorhersehbar.

3. Absicherung des Netzwerks, sodass es auch unbekannte Benutzer mit unbekannten Geräten unterstützen kann: Bestimmte Geräte seien der IT eventuell bereits bekannt und ließen sich von ihr verwalten, argumentiert Xirrus. Andere Geräte seien dagegen gänzlich unbekannt, unterlägen keinem Management und könnten daher unabsehbare Auswirkungen auf das Netzwerk haben. Hinzu komme die rasante Einführung immer neuer Gerätetypen. Die bestehenden Netzwerke könnten dadurch schnell an ihre Grenzen stoßen.

4. Optimierung des Netzwerks für bestimmte Geräte und Anwendungen: Einige Anwendungen – wie beispielsweise Apple Airplay und Airprint – seien auf eine Netzwerkoptimierung angewiesen, um in Unternehmen einwandfrei zu laufen. Das gelte auch für bestimmte Geräte mit unterschiedlichen Funkmodultypen, Antennen, Leistungspegeln und Verbindungsmöglichkeiten.

5. Optimierung des Netzwerks für hohe Transaktionsdichten, um maximalen Durchsatz zu erzielen: Da der IT nicht bekannt sei, wie viele Geräte ins Netzwerk gelangen oder welche Anwendungen darauf laufen, werde die richtige Dimensionierung des Netzwerks wesentlich komplexer.

Produktseitig empfiehlt der Hersteller zur Umsetzung dieser BYOD-Vorgehensweise natürlich Produkte und Technik aus eigenem Haus. Dazu zählen die Arrays der Baureihe XR mit zwei bis 16 modularen Access Points, Application Control mittels Priorisierung, Begrenzung der Übertragungsrate und applikationsbezogener Filterung des Funkdatenverkehrs, der Xirrus Access Manager für die Zugriffssteuerung und das Management von BYOD-Geräten, eine Geräteoptimierung zum Beispiel durch das Tool Bonjour Director sowie eine Frequenzbandoptimierung, wie sie die hauseigenen Wireless Arrays bieten.

Weitere Informationen finden sich unter www.xirrus.com/de.

Zur netzwerkseitigen Unterstützung einer BYOD-Einführung empfiehlt Xirrus Applikations- und Zugangskontrolle in Kombination mit den hauseigenen Access Points. Bild: Xirrus

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