SonicWall: Erweiterungen durch NSa 3700 Firewall und zentrale Services

Echtzeit-Bedrohungsdaten in Abwehrmaßnahmen umwandeln

01. April 2021, 12:30 Uhr   |  

Echtzeit-Bedrohungsdaten in Abwehrmaßnahmen umwandeln
© Wolfgang Traub

SonicWall, Spezialist für Netzwerksicherheit, kündigte mit der Firewall NSa 3700 die Erweiterung seines Angebots zum Schutz vor Bedrohungen an. Darüber hinaus stellte das Unternehmen mehrere Produkt-Updates vor, darunter einen erweiterten Schutz vor Bedrohungen in geschlossenen Netzwerken, Bedrohungs-Analysen der nächsten Generation, verbessertes Cloud-natives Sicherheits-Management und einen überarbeiteten Wireless Network Manager.

Die SonicWall NSa 3700 Firewall basiere auf SonicOS 7.0 und biete fortschrittliche Sicherheitskontrollen sowie wichtige Netzwerk- und Verwaltungsfunktionen, um die Transparenz zu erhöhen und die zunehmend gezielten Angriffe abzuwehren. Mit der NSa 3700 Firewall profitieren Organisationen von dem benötigten Multi-Gigabit-Schutz sowie hoher Leistung gegen Bedrohungen, so SonicWall.

NSa 3700 Firewall
© SonicWall

Mit der SonicWall NSa 3700 Firewall Transparenz erhöhen und gezielte Angriffe abwehren.

Mit 22.500 Verbindungen pro Sekunde, der Unterstützung von bis zu 750.000 gleichzeitigen DPI-Verbindungen und bis zu 3.000 Site-to-Site-VPN-Tunneln gewährleiste die NSa 3700 auch in großen Umgebungen skalierbare Sicherheit.

Darüber hinaus könne man mit der Version CSa 1.2 die SonicWall-eigene Capture Security Appliance 1000 (CSa) nun auch ohne Verbindung zu externen Ressourcen einsetzen. Die CSa 1000 ermögliche Behörden und Compliance-bewussten Organisationen die Bereitstellung des „Capture Advanced Threat Protection“-Service. Zudem sollen diese die Real-Time Deep Memory Inspection (RTDMI) On-Premises einsetzen können. Mit RTDMI entdecke und stoppe die CSa 1000 jeden Tag Tausende von bisher ungesehenen Malware-Samples.

Analytics 3.0 unterstützt Sicherheitsverantwortliche laut SonicWall dabei, verborgene Risiken in Netzwerken, Anwendungen und bei Nutzern zu minimieren, indem es Bedrohungsdaten aus dem globalen Netzwerk mit über 1,1 Millionen Sensoren in umsetzbare Handlungsanleitungen übersetzt und über ein übersichtliches Executive Dashboard bereitstellt. Analytics 3.0 ermögliche es Organisationen, verdächtiges Verhalten nach der Entdeckung zu entschärfen und Bedrohungen mit einer schnelleren Reaktionszeit zu finden. Die Erweiterungen von Analytics 3.0 sollen es ermöglichen, die Flexibilität der Cloud zu nutzen: So könne man nach Bedarf skalieren, um schnelle Reaktionszeiten auf sich ändernde Arbeitslasten zu garantieren sowie Zuverlässigkeit und Redundanz zu verbessern.

Um neue Sicherheitsstandards einzuhalten, hat SonicWall laut eigenem Bekunden seine Cloud-native Sicherheitsverwaltung aktualisiert. Sie biete mehr Transparenz und Kontrolle. Mit dem aktualisierten Network Security Manager 2.2 (NSM) sollen Administrationsteams über eine zentrale Stelle für die Konfiguration von Richtlinien auf Geräte- oder Vorlagenebene verfügen. NSM helfe, die Zertifikatsverwaltung über sämtliche im Betrieb befindlichen Firewalls zu vereinfachen und Rollbacks zu vereinheitlichen. Außerdem können Anwender ihre bevorzugte Zwei-Faktor-Authentifizierungsmethode (App oder E-Mail) wählen, um ihren Authentifizierungscode zu erhalten, so das SonicWall-Versprechen.

Mit dem raschen Wachstum von Netzwerken steigt auch der Bedarf an Konsolidierung, Kosteneinsparungen und optimierter Sicherheitsverwaltung. SonicWalls Wireless Network Manager 3.5 (WNM) vereine Sichtbarkeit und Verwaltung, indem er SonicWall-eigene Netzwerk-Switches und SonicWave-Wireless-Access-Points in eine einzige Lösung integriert. Mit den Switches, die jetzt in der WNM-Netzwerkhierarchie verfügbar sind, sei es einfach, sowohl Access Points als auch Switches von einer einzigen Oberfläche aus sicher zu überwachen und zu verwalten, um Prozesse zu rationalisieren und Fehlkonfigurationen zu reduzieren.

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